Ich würde ja gern, aber …?

Arbeitnehmer, die sich eine berufliche Neuorientierung wünschen, scheitern häufig an sich selbst. Schon bevor sie den ersten Schritt in Richtung Veränderung wagen, ist ihnen persönlich klar: Das klappt sowieso nicht!

Auf die Frage nach dem „Warum?“ stehen auf der Liste dieser Selbstsaboteure folgende Totschlag-Argumente:

  • Vermutlich ist es woanders auch nicht besser
  • Wer weiß, was mich dort erwartet
  • Es gibt keinen Job, der mir wirklich Spaß macht
  • In meinem Alter habe ich keine Chance mehr
  • Die wollen doch nur junge Leute, zu geringerem Lohn
  • Falls ich die Probezeit nicht bestehe, stehe ich vor dem Nichts
  • Auf interessante Stellen bewerben sich viele die besser sind als ich
  • Wenn rauskommt, dass ich mich anderweitig bewerbe, bin ich hier erledigt

Wenn man aufgibt, ohne begonnen zu haben ist klar, dass es mit einem neuen Job nicht klappen kann. Selbstsaboteure müssen im ersten Step die persönliche Komfortzone verlassen. Wenn sie sich bewusst machen, dass ihre scheinbar gewichtigen Argumente nur dazu dienen, nichts Neues wagen zu müssen, wird der Weg frei, sich beruflich neu zu orientieren. Vor den Jobwechsel hat Gott (oder wer auch immer) die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit gestellt. Das berufliche Upgrade folgt dem erfolgreichen Persönlichkeits-Upgrade.