Stress-Segen?!

Alles hat zwei Seiten – auch der Stress. Und damit meine ich nicht die Unterscheidung positiver – negativer Stress.

Mehr dazu aus berufenem Munde – von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer:

  • Wir müssen unsere Einstellung zu der körperlichen Anspannung neu denken
  • Immer mehr Studien belegen, dass Stress das Immunsystem aktivieren kann
  • Wichtig ist dabei aber, dass er zeitlich begrenzt und nicht zu ausgeprägt ist. Stress hat einen schlechten Ruf, gilt als oft gescholtene Geißel der Moderne. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihn sogar als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts eingestuft. Doch viel zu wenige wissen, dass er doch zwei Gesichter hat, der Stress. Stress kann gefährlich sein, sicher. Aber auch eine große Chance. Studien belegen zunehmend: Stress hält lebendig, gesund und lässt uns unser volles Potenzial abrufen.

Der ganze Artikel unter:

https://www.xing.com/news/klartext/stress-kann-auch-ein-segen-sein-1397

Herausforderungen erfolgreich meistern

Sorgen sind wie Gespenster: Wer sich nicht vor ihnen fürchtet, dem können sie nichts anhaben.

Wenn uns etwas gut gelingt, unser Leben stabil verläuft und wir glücklich sind, verfügen wir über ein ausreichendes Maß an Lebensenergie. Kommt dieses Gleichgewicht ins Wanken und beeinflussen uns die mit Veränderungen oder Konflikten verbundenen Ängste und Unsicherheiten negativ, fühlen wir uns schnell schwach, müde, gereizt und wenig energievoll. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir durch fixe Glaubenssätze und Verhaltensmuster unsere eigenen Ängste und Blockaden füttern, was auf lange Sicht negative körperliche und seelische Auswirkungen nach sich zieht. Sorgenvolle Gedankenspiralen und die damit verbundenen Emotionen beeinträchtigen unser Leben nachhaltig und ziehen unter Umständen unerwünschte persönliche und berufliche Konsequenzen nach sich. Veränderungs- und Konfliktsituationen rauben uns wertvolle Lebenskraft!

Wenn wir uns schwierig anmutenden Anforderungen jedoch mit der richtigen Einstellung, einer Portion Mut, ausreichend Geduld und dem Wissen „wie Herausforderungen gelingen“ stellen, können wir den Energieverlust und seine Folgen verhindern. Mehr Freude, Gelassenheit und Selbstsicherheit sind die Folge. Statt im Alten zu verharren, macht es Spaß sich Veränderungen zu stellen und auf dem Klavier der persönlichen Ressourcen zu spielen. Das ist das Thema meiner Blogbeiträge in den kommenden Monaten. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Herausforderungen mit Leichtigkeit meisten und Ihr volles Potenzial optimal ausleben, schauen Sie regelmäßig vorbei.

Mein Tipp:

Wenn Sie jetzt zwischen Neugierde und Ablehnung hin und her gerissen sind und dies bewusst wahrnehmen, haben Sie eine erste Erfahrung in die richtige Richtung gemacht. Unser Gehirn verfügt über ein sogenanntes Episodengedächtnis, in dem wir frühere Erfahrungen abgespeichert haben. Diese werden in ähnlichen Situationen immer wieder abgerufen – wir verhalten uns konstant, so wie es einst im Gehirn als „richtig“ abgespeichert wurde. Wenn wir also zwischen zwei Bedürfnissen hin und her gerissen sind (Essen – Abnehmen, Ausschlafen – Pflichterfüllung, Persönlichkeitsentwicklung – Vogel-Strauss-Verhalten), dann hat das damit zu tun, dass sich unsere Persönlichkeit aus verschiedenen Bedürfnissen und den damit verbundenen Wünschen zusammensetzt. Schwanken wir zwischen zwei Erfahrungen, gewinnt die prägendere (und vertrautere) und die andere hat das Nachsehen – es sei denn, wir geben ihr die Chance an Einfluss zu gewinnen.

Spitzen Sie die Ohren ….

Am besten überzeugt man mit den Ohren,
indem man mit ihnen zuhört.
Dean Rusk, ehem. amerikanischer Außenminister

Wir verbringen durchschnittlich 80% unserer wachen Zeit damit zu kommunizieren.

Die Kommunikationsaktivität verteilt sich auf
45% Zuhören
30% Reden
16% Lesen
9% Schreiben

Die Kommunikationsfähigkeit, die wir am meisten benötigen, wird am wenigsten gelehrt. Daher heute hierzu mehr:

Beim Zuhören unterscheiden wir zwischen aktivem und passivem Zuhören. Ein aktiver Zuhörer ist bestrebt, in die Erfahrungswelt seines Gesprächspartners einzutauchen, während ein passiver Zuhörer in seiner eigenen Erfahrungswelt bleibt. Er hört Worte und interpretiert sie anhand seiner individuellen Erfahrungen. Statt zu hören und zu begreifen, was das Gegenüber zu sagen hat, lädt er bekannte Informationen aus seinem Erfahrungsgedächtnis herunter. Auf diesen baut die Reaktion auf, mit der er sein Gegenüber nach dessen Redebeitrag konfrontiert. Damit vergibt er die Chance, eine wirkliche Beziehung zu seinem Gesprächspartner aufzubauen.

Aktives Zuhören ist ein Erfolgsfaktor in der Kommunikation, im Verkaufsgespräch ebenso wie in privaten Beziehungen.

Ein Paradebeispiel für passives Zuhören ist Loriot´s Sketch „DAS FRÜHSTÜCKSEI“

https://www.youtube.com/watch?v=bBQTBDQcfik

Mehr zu aktivem Zuhören bald hier im Blog.

Werden Sie ein Egoist

Für das Wort Egoismus finden sich im Duden die Synonyme „Ich-Bezogenheit“, „Selbstsucht“, „Eigenliebe“.

Somit steht uns eine große Spannbreite zur Verfügung, mit der wir unsere individuellen Bedürfnisse zum Ausdruck bringen können. Solange wir dabei unser Gegenüber und seine unter Umständen abweichenden Wünsche achten, hat Egoismus nichts Verwerfliches an sich. Wenn wir uns, aus welchen Gründen auch immer weigern, Bedürfnisse anderer zu erfüllen, ist dies kein Egoismus, sondern Eigenliebe. Egoismus in seiner negativen Interpretation liegt vielmehr vor, wenn jemand genau das von uns fordert. Wir handeln egoistisch, sofern wir den eigenen Bedürfnissen zuwiderhandeln und die Wünsche anderer erfüllen, nur um deren Liebe oder Wohlwollen nicht zu verlieren.

Egoismus, in Form von Eigenliebe, bedeutet darauf zu achten, was im Jetzt für einen selbst richtig und wichtig ist. Denn nur dann, wenn man sich selbst treu bleibt, verfügt man auch über die Kraft und die Motivation, anderen das zu geben, was man zu geben bereit ist. Vertut man seine Energie dauerhaft für die Befriedigung fremder Bedürfnisse – sei es aus Angst oder falschverstandener Fürsorge – kehrt sich dieses Verhalten irgendwann gegen einen selbst. Nur zu geben statt zu nehmen, führt zu Frustration und Kräfteverlust. Dann kann es sein, dass eines Tages die Forderung des Gegenübers das Fass zum überlaufen bringt. Entweder stößt man den anderen dann vor den Kopf oder man bricht unter der Last angestauter und nicht erfüllter eigener Bedürfnisse zusammen.

Daher mein Appell an Sie: Machen Sie die Eigenliebe zu Ihrer Handlungsmaxime. Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut, was für Sie stimmig ist und was Sie nicht zu geben bereit sind. Denn nur dann, wenn Sie nicht aus inadäquaten Motiven heraus handeln, bleiben Sie in Ihrer Kraft. Viele von uns haben gelernt, sich erst um andere zu kümmern, bevor sie auf sich selbst achten. Diese laufende Vergeudung von Lebensenergie führt auf lange Sicht unweigerlich zu Unzufriedenheit mit sich und anderen.

Tipp:
Übungen zum Thema finden Sie im Buchhandel in der „Bibliothek der guten Gefühle“:

DAS KLEINE ÜBUNGSHEFT SELBSTLIEBE
Anne van Stappen (ISBN 978-3-941837-68-3)

Komplexität

Viele Menschen empfinden ihren Alltag mit seinen Anforderungen und der Vielzahl an Aufgaben anstrengend. Täglich gilt es Entscheidungen zu treffen, deren Ergebnis wir weder abschätzen, noch berechnen können. Wir kommentieren Entscheidungen oftmals mit „es ist kompliziert“ und doch liegt die Problematik vielmehr in der Komplexität, die das Leben im 21. Jahrhundert kennzeichnet. Häufig erwächst aus der damit verbundenen Unsicherheit der Wunsch nach mehr Sicherheit. Danach, die Dinge noch besser „im Griff zu haben“. Dabei ist Komplexität am besten zu bewältigen, wenn wir beginnen unseren Blickwinkel zu erweitern. Wenn wir unseren Blick für bislang nicht berücksichtigte Aspekte schärfen. Wenn wir anfangen, unsere bisherigen Bewertungsmaßstäbe zu hinterfragen und in größeren Zusammenhängen zu denken. Dann beginnen wir Komplexität als das zu erkennen, was sie ist: Ausdruck unseres Eingebunden-Seins in ein größeres Ganzes, dessen unzählige Facetten wir niemals vollständig überblicken können.

Ein guter Kompass in der Komplexität unseres Alltags sind unsere Werte. Während Interessen Handlungsmaxime sind, die darauf abzielen etwas zu bekommen, sind Werte Leitlinien, die das „von sich Geben“ in den Vordergrund stellen. Beides sind Kriterien, die wir für Entscheidungen heranziehen können und doch entscheiden Sie sich ganz wesentlich voneinander. Wenn wir anfangen wertebasierte Entscheidungen zu treffen, wirkt Komplexität weniger bedrohlich. Denn damit stellen wir sicher, dass wir unter Abwägung der uns bekannten Optionen die gewählt haben, die dem am nächsten kommt, was uns wichtig ist. Und sollten wir dabei in der Vielzahl der Aspekte einen vergessen haben, bedarf es lediglich einer Korrektur, jedoch keiner Selbstvorwürfe.

Alltags-Philosophen Impuls für August:

Im welchem Lebensbereich können Sie vom „kompliziert“ auf den „komplex“-Modus umstellen und die Dinge in einem größeren Zusammenhang betrachten?
Was ist liegt Ihnen dabei besonders am Herzen? Was können Sie als tiefsten Ausdruck von sich selbst (Ihre Werte) in Ihr Handeln einfließen lassen? Was wird sich dadurch in Ihrem Leben ändern? In welcher Weise beeinflussen Ihre Entscheidungen Ihr persönliches Umfeld?

Kommentieren Sie hier im Blog oder diskutieren Sie mit. Weitere Fragen, Gedanken und Antworten in der Xing-Gruppe „Die Alltagsphilosophen“.

https://www.xing.com/communities/groups/die-alltagsphilosophen-eca3-1080108

Bitte achten Sie beim Austausch zu unseren Impulsthemen auf den komplexen Organismus „Gruppe“.
Der besteht aus Menschen mit ganz unterschiedlichen, individuellen Erfahrungen, Prägungen und Sichtweisen.
Wertschätzender Umgang und der Anspruch, andere Meinungen nicht zu bewerten sondern zu akzeptieren, gehören zu den unumstößlichen Werten eines Alltagsphilosophen. 

 

 

 

 

Die Alltagsphilosophen

Philosophieren bedeutet zuallererst, gegen die eigene Dummheit zu kämpfen.
André Glucksmann (franz. Philosoph)

WER?
Egal was Sie machen, wie alt Sie sind, ob Sie gerade ein- oder aussteigen – die Veranstaltungen der Alltagsphilosophen sind für alle, die neugierig sind, Fragen stellen, sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigen, Inspiration suchen oder aufgeschlossene Menschen treffen möchten.

WAS?
Kraft tanken und Ideen schmieden, in Dialog treten und Einblicke gewinnen, Sichtweisen verändern und Neues ausprobieren. Wir laden Sie ein in das Café der Fragen, die Galerie der Lebens-Kunst, die Apotheke für den gesunden Geist, die Erfahrungs-Auktion, zu Kreativität und Lebensfreude.

WO und WANN?
Ab August 2015 starten die Alltagsphilosophen mit Impulsthemen in Xing und im Blog unter www.marion-bermeiser.de
Ab Herbst 2015 gibt es Impulsveranstaltungen in und um Regensburg.

WERT?
Welchen Wert hat Inspiration? Die Impulse im Netz sind kostenfrei aber nicht umsonst. Jeder Beitrag der geleistet wird ist gleich wichtig. Somit hat er Wertschätzung verdient und soll auch dementsprechend kommentiert werden. Die Preise für die Impuls-Veranstaltungen werden zusammen mit der Terminankündigung bekannt gegeben.

* * *

Das Buch mit dem Titel „Kompass neues Denken“ von Natalie Knapp lieferte die Inspiration für diese Gruppe. Knapp und viele andere kluge Köpfe, allen voran Professor Gerald Hüther, sprechen in ihren Büchern die Einladung an uns alle aus, die Freude am Denken und am gemeinsamen Gestalten wiederzuentdecken. In diesem Sinn ist Jede und Jeder herzlich eingeladen, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Mitglieder dieser Gruppe können dies tun, indem sie
– ihre vermeintlich richtige Sicht der Dinge in Frage stellen
– Kommunikation mit Andersdenkenden als eine gemeinschaftliche Aktivität verstehen
– offen für andere Meinungen und Sichtweisen sind
– wertfrei kreative Ideen diskutieren
– sich wertschätzend zu wichtigen Themen unserer Gesellschaft austauschen
– gemeinsam zu Alltagsthemen philosophieren.

Ich lade Sie ein, zu unseren Impulsthemen Fragen zu stellen, miteinander in Kontakt zu treten und Denkanstöße einzubringen. Hier geht´s zur Gruppe „Die Alltagsphilosophen“:

https://www.xing.com/communities/groups/die-alltagsphilosophen-feb4-1080108/about

Bewegende Neuigkeiten aus Regensburg

Ab Juli auch in der Domstadt: NET-WALKING
Start am Mittwoch, 29. Juli, um 18.00 Uhr – Treffpunkt: Eingang Restaurant „UNTER DEN LINDEN“ in Regensburger Stadtpark.

Wir bewegen uns ca. eine Stunde an der frischen Luft im Stadtpark und tauschen uns in gemütlichem Schritt über Themen rund um das Leben aus.
Vielleicht gewinnen Sie durch diese Gespräche neue Sichtweisen auf die Dinge, die Sie zur Zeit bewegen. Vielleicht treffen Sie auch „nur“ auf nette Gesellschaft und genießen Ihren Feierabend!

Um ca. 19.00 Uhr werden wir dann wieder am Ausgangspunkt sein und setzen unsere Gespräche in entspannter Atmosphäre „UNTER DEN LINDEN“ fort. Wer es bis 18.00 Uhr zum Netwalking nicht schafft, kommt gerne einfach ab ca. 19.00 Uhr ins Restaurant.

Initiatoren: Die Mitglieder des Kompetenz-Netzwerks Regensburg

Marion Plank – Petra Homeier – Brigita Klemm – Simone Hofbauer – Marion Bermeiser

Details zu den Mitgliedern unter:

https://www.gesund-bleiben.eu

https://www.petra-homeier.de

https://www.brigita-klemm.de

https://www.simone-hofbauer.de