Gelungener Richtungswechsel

Tipps für einen gelungenen Richtungswechsel

Aus meiner Coachingpraxis gebe ich Ihnen nachfolgend Tipps für einen Wechsel in ein völlig neues Arbeitsgebiet – zum Beispiel aus der Wissenschaft in die Wirtschaft:

  • Öffnen Sie sich für Alternativen und verlassen Sie die vertraute Komfortzone. Das bedeutet, sich der individuellen Stärken bewusst zu werden, sich auf die Konkurrenz mit anderen Bewerbern einzulassen und auch eine mögliche Absage einzukalkulieren .
  • Für den geplanten Karriereschritt ist es wichtig, sich mit infrage kommenden Branchen und Positionen auseinandersetzen. Wo gibt es Parallelen zu Ihrem bisherigen Werdegang? Auf welchen Gemeinsamkeiten können Sie aufbauen? Für einen gelungenen Einstieg ist es unter Umständen auch erforderlich, sich die Fachsprache der Branche anzueignen.
  • Hinterfragen Sie Ihre persönliche Motivation – was reizt Sie an der angestrebten Veränderung, worauf sind Sie bereit sich einzulassen, was muss erfüllt sein, damit Sie Zufriedenheit erlangen?
  • Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst. Über ein Coaching können Sie Klarheit erzielen, was Sie richtig gut können, worin Sie Sinn erkennen und womit Sie sich wohl fühlen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre bisherigen Erfolge und fordern Sie Feedback ein. Die Arbeit mit einem Coach unterstützt Sie beim Erkennen von blinden Flecken. Dort verbergen sich oftmals Talente, derer wir uns nicht bewusst sind oder die wir für selbstverständlich erachten.
  • Fokussieren Sie sich auf das, was möglich ist (und das ist mehr als Sie vielleicht annehmen), statt sich bereits gedanklich einzuschränken.

Herzensprojekt „Business2Being“ vollendet

Die Produzenten Rudi Ballreich & Julian Wildgruber haben ihr Herzensprojekt – den Dokumentarfilm „From Business to Being“ – verwirklicht. Neben einem dicken Dankeschön an alle Unterstützer informieren sie auch über die Möglichkeiten zum Erwerb des Films und – bei Interesse – der Lizenzen für eine gewerbliche Nutzung (für Coaches und Trainer empfohlen).

Meine Empfehlung: https://www.concadoraverlag.de/dvd/from-business-to-being-home-entertainment-private-standard-lizenz/

Plädoyer für die Intuition

Wie wir denken  

Intuitiv: Schnell, automatisch, immer aktiv, emotional, stereotypisierend, unbewusst – unser intuitives System ist immer aktiv, funktioniert ohne Anstrengung und ist uns nicht bewusst.
Rational: Langsam, anstrengend, selten aktiv, logisch, berechnend, bewusst – dieses System ermüdet schnell, ist „faul“ und wird nur aktiv, wenn es sich nicht vermeiden läßt.

Daniel Kahneman beschreibt in seinem Buch „schnelles Denken, langsames Denken“ eine Reihe von Experimenten, die die Unterschiede zwischen unseren Denkprozessen herausstellen. Für den “ Stress im Kopf“ liefert er hilfreiche Erklärungen sowie interessante Ansätze für erfolgreiches Stressmanagement.

Tipp: Kaufen UND Lesen 😉

schnelles denken

Dr. Jekyll und Mister Hyde leben in jedem von uns

Tipp: Arbeiten Sie an Ihrer inneren Teamfähigkeit. Sorgen Sie dafür, dass Ihr persönlicher Jekyll und Hyde ein Team werden, statt sich gegenseitig zu bekämpfen. Erkennen Sie die Stärken beider Teilaspekte und treffen Sie immer wieder eine neue Wahl: Wer aus dem inneren Team darf situationsgerecht seine Karten auf der Bühne Ihres Alltags ausspielen?

Dr. Jekyll verabscheut es, zu toben, zu schreien und der Wut Ausdruck zu verleihen. Er beschränkt sich allenfalls auf das Erheben der Stimme und eine nicht ganz so freundliche Wortwahl wie an anderen Tagen. Ihr gutherziger und auf Ansehen bedachter innerer Dr. Jekyll weiß eben, „was sich gehört“. Ist er in einer Konfliktsituation am Zug, bleiben Sie nach außen hin beherrscht. Gleichzeitig wütet in Ihrem Kopfkino Mister Hyde mit all dem, was Ihnen sein Konterpart im Außen versagt. Er läßt Sie darüber nachdenken, was Sie alles hätten sagen und tun können. Er unterstützt Sie beim Gedanken an Rache oder Revanche. Oder er legt Ihnen schon die Worte zurecht, die Sie bei nächstbester Gelegenheit endlich loswerden wollen – es wird jedoch nie dazu kommen. Der furchteinflößende, aufbrausende und ungezügelte Mr. Hyde tobt und läßt seiner Wut freien Lauf – doch es findet nur in Ihrem Inneren statt.

Verantwortlich für diese „Starbesetzung“ des inneren Teams sind Überzeugungen und Konditionierungen, die wir uns im Lauf des Lebens aneignen. Sind wir darauf bedacht, als Dr. Jekyll durchs Leben zu gehen, wütet Mister Hyde in unserem Unterbewusstsein. Wir vermeiden den Konflikt im Außen und fördern ihn darüber im Innen. Nur wenn wir uns bewusst werden, dass wir zwar bestimmte Verhaltensweisen bevorzugen, doch auch dem Gegenpol bei Bedarf eine Chance geben dürfen, ist unser inneres Team in Balance.

Die Schwäche der Stärken

Sind Sie Führungskraft und haben ihren idealen Mitarbeiter gefunden? Dazu herzlichen Glückwunsch!

In der Regel hat man dank entsprechender Anforderungsprofile ein klares Bild vom perfekten Stelleninhaber. Aber nur, um in der täglichen Arbeitspraxis festzustellen, dass es nicht zu 100% erfüllt wird. Die Frage die sich stellt: Liegt es am Menschen oder am System?

Reinhard K. Sprenger ist der Überzeugung, dass in Unternehmen der Geist des „Nie-fertig-seins“ von Mitarbeitern regiert. Die gegenwärtig dominierende Managementtheorie lebt seiner Meinung nach von der „Individualisierung struktureller Schieflagen“. Sprenger sieht in der Tendenz, den Menschen als weichen Faktor und den institutionellen Rahmen als harten Faktor zu sehen, einen Verstoss gegen die „Anständigkeit von Unternehmen“. Seiner Erfahrung nach ist es genau umgekehrt: „Die Menschen sind die harten Faktoren, die Strukturen die weichen. Man kann den institutionellen Rahmen leicht und sofort ändern; und die Menschen werden sich dem anpassen. Menschen aber direkt zu ändern, ihre Einstellungen, Werte und Verhaltensweisen, das ist unwahrscheinlich.

Ein Ansatz, der es wert ist, ihn zu überdenken. Denn darüber werden die Menschen sehr schnell zu idealen Mitarbeitern. Konzentrieren Sie sich auf die Stärken der Menschen und erkennen Sie, wo und wie diese gewinnbringend eingesetzt werden können.

Mehr zu der Idee „Das anständige Unternehmen“ im gleichnamigen Buch von Reinhard K. Sprenger

Konsumieren macht unkreativ

Tipps für mehr Kreativität und weniger Stress

  • Selber kochen statt Fertigprodukte kaufen
  • Reparieren statt neu anschaffen
  • Dinge wertschätzen statt entsorgen
  • In der Natur statt in der Einkaufsmall bewegen

Die immensen Möglichkeiten unserer Konsumgesellschaft rauben uns die Möglichkeit zu kreativer Beschäftigung. Mit dem Kauf neuer Dinge gelingt es uns schnell, uns in einen entspannten Zustand zu versetzen. Anschaffungen einfach und schnell gegen Neues auszutauschen hält uns davon ab, zu reparieren oder zu pflegen. Und es nimmt uns die Chance zu lernen. Warum konsumieren wir so gern, obwohl die Vernunft uns abrät? Vielleicht, weil wir nicht bekommen, was wir eigentlich brauchen? „Glückliche Menschen kaufen nicht“, sagt der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther in einem Interview mit der Zeitschrift Wirtschaftswoche. Beim Shopping würden wir tief verwurzelte Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung ersatzweise mit Dingen befriedigen. „Man kauft ein neues Paar Schuhe und sofort wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert“, sagt Hüther.

https://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/gluecklich-shoppen.html

Panorama Coaching: 360° Selbst

Wie erweitern wir unsere Perspektive von uns selbst?

GEIST: Erkennen von hemmenden Denk- und Verhaltensmustern – Entwicklung relevanter persönlicher Kompetenzen – INNERE TEAMFÄHIGKEIT stärken

KÖRPER: Bewegung bewusst in unseren Alltag integrieren – Gesunde Ernährung – Bewusste KOMMUNIKATION = Gedanken und Emotionen ausdrücken

SEELE: Entspannung und Kreativität Raum geben, Achtsam sein, soziale Kontakte pflegen

Wir besteigen Flugzeuge und arbeiten in Projekten auf der anderen Seite der Weltkugel. Gleichzeitig gewährleistet die moderne Technik permanente Erreichbarkeit und einen von Büro und Arbeitszeiten unabhängigen Einsatz. Wir folgen den sozialen Netzwerken am Schreibtisch, arbeiten an termingebundenen Aufträgen im Urlaub und bearbeiten unsere Mails vor dem Zubettgehen. Die Ära, in der wir zu fixen Zeiten in feste Rollen schlüpften, ist vorbei. Wir sind alles gleichzeitig oder switchen in kurzen Zeitabständen zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen und Tätigkeitsfeldern scheinbar mühelos hin und her. Dabei sind wir vieles oder alles gleichzeitig – jedoch sind wir nur selten wir selbst. Wie ein Chamäleon wechseln wir unsere Gedanken, Gefühle und Verhalten, um es an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Es scheint alles kein Problem zu sein, bis wir irgendwann an einem Punkt angekommen sind, an dem wir feststellen, dass wir unseren persönlichen Lebensentwurf aus dem Augen verloren haben.

Stress, Erschöpfung, das Gefühl von Sinnlosigkeit, physische und psychische Beeinträchtigungen begleiten diesen Zustand, aus dem wir uns offenbar nicht alleine befreien können. Wir sind nicht krank und doch erschöpft. Wir sind nicht leistungsunfähig und doch nicht agil. Wir funktionieren, doch kreativer Ausdruck bleibt auf der Strecke.

Entspannte Frauen in Cham

Die 5 wichtigsten Regeln für erfolgreiches Stressmanagement

  1. Bewegung statt Schokolade
  2. Zeit für sich reservieren
  3. Entspannungsmethoden nutzen
  4. Mentales Stressmanagement betreiben
  5. Neue Erfahrungen statt Komfortzone

Unsere Lebens-und Arbeitsverhältnisse verändern sich in einem gravierenden Ausmaß und mit rasanter Geschwindigkeit. Wir stehen neuen und immer komplexer werdenden Anforderungen gegenüber. Während unser Organismus kurze Belastungsphasen in der Regel gut ausgleichen kann, führt dauerhafter Stress zu Erkrankungen auf physischer und psychischer Ebene. Mein Vortrag „Entspanne Dich“ informierte die Teilnehmerinnen des Infotags Frau & Beruf über die Auslöser von Stress und über Möglichkeiten, den Stress erfolgreich abzubauen.