Die Anforderung an Coaches lautet, den Transformationsprozessen der Wirtschaft gezielt Schubkraft zu verleihen. Für künftig erfolgreiches Wirken ist es zunehmend erforderlich, dass der Coach nicht nur über fundierte Coaching-Kompetenz verfügt, sondern diese mit Wissen um die Strukturen in Unternehmen verbindet. Über die Strategien und Mittel für die Anpassung eines Unternehmens an die Anforderungen der Zukunft entscheidet die Unternehmensleitung. Somit findet sich dort auch der Stellhebel für das entscheidende Themenfeld – die Unternehmenskultur. Als Vorbild oder Orientierungsfigur kulturerzeugend zu wirken, gelingt nicht per Edikt. Vorbild sein zu wollen oder als Vorbild akzeptiert zu sein, sind die vielzitierten „zwei Paar Stiefel“. Das Verhalten der obersten Führungsetage und alles was diese als erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten im Unternehmen definiert, beeinflusst unmittelbar die anderen Führungskräfte und die Mitarbeiter. Für mich als Coach ist somit ein sinnvoller erster Schritt die Begleitung der persönlichen Transformation der Menschen an der Unternehmensspitze. Ein sinnvoller Ansatzpunkt ist der Umgang mit Fehlern und die daraus abgeleitete Entwicklung einer Fehlerkultur. In der Arbeit mit Führungskräften ist künftig wichtig, dass sich der Klient für Themen öffnet, die nicht aus der Vergangenheit heraus Relevanz für ihn besitzen, sondern die zukunftsbezogen auf seinen persönlichen Erfolg in einem erfolgreichen Unternehmen einzahlen.

Meine persönliche Transformation als Coach ist mit einem Abrücken vom reinen Coachingansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ verbunden. Mit meinen Erfahrungen aus dem Führungsalltag, in Verbindung mit denen als Coach, richte ich mein Coaching proaktiv stärker auf die Anforderungen der Zukunft von Unternehmen und meiner Klienten aus. Coaching unterliegt, wie alles, dem Wandel der Zeit.