Das Angebot an Methoden rund um das agile Arbeiten steigt und steigt und es bleibt die Qual der Wahl. Methodenvielfalt nährt – wie die Vielfalt an Arznei- oder Nahrungsergänzungsmitteln etc. – Hoffnungen. In diesem Fall die Hoffnung, dass die zur Verfügung stehenden Tools die Mitarbeiter veränderungsbereiter machen und sie die sich wandelnden Anforderungen mit links bewältigen. Inzwischen gibt es Ratgeber, die Hilfesuchende, Personalverantwortliche und Manager unterstützen, den Methoden-Dschungel unbeschadet, das heißt ohne immensen Geld- und Zeitaufwand, aber mit nennenswerten Erfolgen zu durchqueren. Doch auch in jeder Matrix, die entsprechende Tools erklärt und clustert, bleibt eine Größe variabel – der Mensch. Da es nicht DEN EINEN Mitarbeiter-Typ gibt, lässt sich auch mit der besten Methode nicht vorhersagen, ob die menschliche Ressource bereit und in der Lage ist, den erforderlichen Veränderungsschritt zu wagen. Methodik ist in einem komplexen Umfeld und einer generationenübergreifenden Belegschaft nicht die allein seligmachende Lösung. Das „Problem“ ist vielschichtig, individuell und komplex. Neben der Anpassung der Unternehmenskultur, bedürfnisorientierter Führung, einem gemeinsamen Verständnis und transparenter Kommunikation darüber, was Veränderung für Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter bedeutet, finden jedoch auch neue und innovative Methoden ihren Platz.