Arbeitsqualität Change Magazin Methodik Stressmanagement

Herausforderungen erfolgreich meistern

Sorgen sind wie Gespenster: Wer sich nicht vor ihnen fürchtet, dem können sie nichts anhaben.

Wenn uns etwas gut gelingt, unser Leben stabil verläuft und wir glücklich sind, verfügen wir über ein ausreichendes Maß an Lebensenergie. Kommt dieses Gleichgewicht ins Wanken und beeinflussen uns die mit Veränderungen oder Konflikten verbundenen Ängste und Unsicherheiten negativ, fühlen wir uns schnell schwach, müde, gereizt und wenig energievoll. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir durch fixe Glaubenssätze und Verhaltensmuster unsere eigenen Ängste und Blockaden füttern, was auf lange Sicht negative körperliche und seelische Auswirkungen nach sich zieht. Sorgenvolle Gedankenspiralen und die damit verbundenen Emotionen beeinträchtigen unser Leben nachhaltig und ziehen unter Umständen unerwünschte persönliche und berufliche Konsequenzen nach sich. Veränderungs- und Konfliktsituationen rauben uns wertvolle Lebenskraft!

Wenn wir uns schwierig anmutenden Anforderungen jedoch mit der richtigen Einstellung, einer Portion Mut, ausreichend Geduld und dem Wissen „wie Herausforderungen gelingen“ stellen, können wir den Energieverlust und seine Folgen verhindern. Mehr Freude, Gelassenheit und Selbstsicherheit sind die Folge. Statt im Alten zu verharren, macht es Spaß sich Veränderungen zu stellen und auf dem Klavier der persönlichen Ressourcen zu spielen. Das ist das Thema meiner Blogbeiträge in den kommenden Monaten. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Herausforderungen mit Leichtigkeit meisten und Ihr volles Potenzial optimal ausleben, schauen Sie regelmäßig vorbei.

Mein Tipp:

Wenn Sie jetzt zwischen Neugierde und Ablehnung hin und her gerissen sind und dies bewusst wahrnehmen, haben Sie eine erste Erfahrung in die richtige Richtung gemacht. Unser Gehirn verfügt über ein sogenanntes Episodengedächtnis, in dem wir frühere Erfahrungen abgespeichert haben. Diese werden in ähnlichen Situationen immer wieder abgerufen – wir verhalten uns konstant, so wie es einst im Gehirn als „richtig“ abgespeichert wurde. Wenn wir also zwischen zwei Bedürfnissen hin und her gerissen sind (Essen – Abnehmen, Ausschlafen – Pflichterfüllung, Persönlichkeitsentwicklung – Vogel-Strauss-Verhalten), dann hat das damit zu tun, dass sich unsere Persönlichkeit aus verschiedenen Bedürfnissen und den damit verbundenen Wünschen zusammensetzt. Schwanken wir zwischen zwei Erfahrungen, gewinnt die prägendere (und vertrautere) und die andere hat das Nachsehen – es sei denn, wir geben ihr die Chance an Einfluss zu gewinnen.