GUT – BESSER – AM BESTEN

Es ist ein selbstverständliches und alltägliches Szenario im Unternehmensalltag: Ein verdienter Mitarbeiter erklimmt die nächste Stufe der Karriereleiter. Er hat sich durch Leistung und Engagement ausgezeichnet und sich so für die Besetzung einer Führungsposition qualifiziert. Das Rennen unter den Bewerbern entscheidet er klar zu seinen Gunsten und startet mit viel Elan und unter großem Erwartungsdruck in die neue Aufgabe. Genau an diesem Punkt scheitern Karrieren.

Mitarbeiter, die aus dem operativen Geschäft in eine Leitungsposition rutschen, sind und werden in der Regel nicht oder nicht ausreichend auf die Rolle als Führungskraft vorbereitet. Erwartungen bleiben unausgesprochen, denn der Mitarbeiter weiß ja schließlich „wie die Firma tickt“. Das Treffen von Entscheidungen folgt daher in der Startphase nicht selten dem vagen Schema „kalt“ “warm“ oder „heiß“.

Besser zu werden bedeutet für designierte Führungskräfte nicht, noch mehr Spezialwissen anzuhäufen, länger als andere zu arbeiten oder Schadensbegrenzung bei Fehlern zu betreiben. Es bedeutet zu lernen, Menschen und Teams zum Erfolg zu führen, strategische und auch unbequeme Entscheidungen zu treffen, Mitarbeiter zu fordern und zu fördern, klar und transparent zu kommunizieren, sich zu positionieren, größer zu denken, Veränderungsprozesse zu gestalten und die neue Rolle nicht nur zu bekleiden, sondern zu verkörpern.

Damit das gelingt, sind konsequentes Selbst-Management und permanente Selbst-Reflexion erforderlich. Andernfalls droht die Gefahr, sich im Alltagsgeschäft zu verlieren oder persönliche Grenzen dauerhaft zu überschreiten. An diesem Scheideweg vom Mitarbeiter zur Führungskraft bietet sich die Begleitung durch einen Coach an. Der geschützte Rahmen im Coaching ermöglicht die Analyse der Rahmenbedingungen, die Definition von Zielen, die Entwicklung von persönlichen Strategien, die Aktivierung von hilfreichen Ressourcen und die Konzentration auf das Wesentliche. GUT – BESSER – AM BESTEN zu werden, bedeutet persönliche Entwicklung, die gezielt gefördert werden muss. Coaching ist hierfür eine Investition die sich lohnt und aus der alle Beteiligten größtmöglichen Nutzen ziehen: das Unternehmen, die neue Führungskraft sowie deren Mitarbeiter.

Wenn ich Chef wäre …

Was würden Sie auf die Frage, was Sie als Chef tun würden, antworten? 63% der Befragten in einer von Rundstedt Studie beendeten den Satz so: „Wenn ich Chef wäre, würde ich mehr Gespräche mit den Mitarbeitern führen“. An zweiter Stelle stand die Neuverteilung von Aufgaben nach Kompetenz und Neigung, gefolgt von Entscheidung zur Einführung flexibler Arbeitszeiten. Zudem würden 3/4 der 1.035 Befragten als Chef grundlegende Veränderungen im Unternehmen vornehmen.

Dies zeigt: Führung, die Mitarbeiter und deren Bedürfnisse in den Fokus nimmt, ist wesentlicher Erfolgsfaktor für die Zukunft. Bedürfnisorientiert führen bedeutet, eine Balance zu finden, die den unterschiedlichen Anforderungen des Unternehmens, der Kunden, der Mitarbeiter und den ganz persönlichen von Führungskräften Rechnung trägt. Führung ist immer weniger Methodik und immer stärker eine Haltung. Das bedeutet, das Gegenüber mit seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen deutlich stärker wahrzunehmen und sich damit aktiv auseinanderzusetzen.

Näheres dazu in managerSeminare September 2016 und unter www.rundstedt.de

MB Coaching Regensburg