Umparken im Kopf

Ist wirklich alles schlecht, was wir nicht mögen, ablehnen oder als bedrohlich empfinden? Wer sich dieser Frage intensiv widmet, wird bei näherer Betrachtung feststellen, dass diejenigen, die die Dinge anders sehen, nicht wirklich von allen guten Geistern verlassen sind, sondern nur von Kindesbeinen an mit anderen Werten, Erlebnissen und Sichtweisen konfrontiert wurden. Es sind immer unsere Prägungen, die uns eine bestimmte Schublade unserer Bewertungsbox öffnen und Situationen oder Personen darin verstauen lassen. Die Bezeichnungen „gut“ oder „schlecht“ bilden eine Oberkategorie, unter der wir viele andere Wertungen subsumieren. Wozu das führt, zeigen die öffentlichen kontroversen Debatten zu diversen Themen. Sie sind Lebenselixier für unsere Medien. Politiker, Experten, Zukunftsforscher, Wirtschaftsweise, Vertreter der Parteien oder Institutionen, Untersuchungsausschüsse, Hilfsorganisationen, Zugehörige unterschiedlichster Gruppierungen haben eines gemeinsam: Sie sind von einer Sache überzeugt und haben gute und schlagkräftige Argumente, um ihre Meinung nachhaltig zu vertreten und damit Andersdenkende in die Ecke zu stellen. Statt das Verbindende zu suchen, wird das Trennende hervorgehoben. Das begegnet uns überall – im Arbeitsleben, im Freundeskreis, in der Familie, im Verein, in den sozialen Medien. Stets wird die eigene Sichtweise mit Zähnen und Klauen verteidigt, denn nichts ist menschlicher als bewertende Etiketten auf alles zu kleben, was uns im Leben begegnet.

Doch manchmal fordert uns das Leben heraus, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen. In diesen Situationen hadern wir mit der Welt, unserem Gegenüber und uns selbst. Alles in uns weigert sich eine andere Position einzunehmen. Der Schlüssel liegt in uns. Krisen, Konflikte oder Belastungssituationen lösen sich nicht von selbst in Luft auf. Wir müssen aktiv werden. Der erste Schritt dazu ist ein Umparken im Kopf. Statt unsere üblichen Denkmuster zu bemühen, müssen wir neue Zusammenhänge herstellen und uns anderen Sichtweisen öffnen. Nicht einfach – zugegeben. Aber machbar. Oftmals ist es hilfreich, sich dabei Impulse und Unterstützung zu holen. Dass Coaching im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung positive Wirkung generiert, wird von Effektivitätsstudien belegt.

    Coaching im Wandel

    Die Anforderung an Coaches lautet, den Transformationsprozessen der Wirtschaft gezielt Schubkraft zu verleihen. Für künftig erfolgreiches Wirken ist es zunehmend erforderlich, dass der Coach nicht nur über fundierte Coaching-Kompetenz verfügt, sondern diese mit Wissen um die Strukturen in Unternehmen verbindet. Über die Strategien und Mittel für die Anpassung eines Unternehmens an die Anforderungen der Zukunft entscheidet die Unternehmensleitung. Somit findet sich dort auch der Stellhebel für das entscheidende Themenfeld – die Unternehmenskultur. Als Vorbild oder Orientierungsfigur kulturerzeugend zu wirken, gelingt nicht per Edikt. Vorbild sein zu wollen oder als Vorbild akzeptiert zu sein, sind die vielzitierten „zwei Paar Stiefel“. Das Verhalten der obersten Führungsetage und alles was diese als erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten im Unternehmen definiert, beeinflusst unmittelbar die anderen Führungskräfte und die Mitarbeiter. Für mich als Coach ist somit ein sinnvoller erster Schritt die Begleitung der persönlichen Transformation der Menschen an der Unternehmensspitze. Ein sinnvoller Ansatzpunkt ist der Umgang mit Fehlern und die daraus abgeleitete Entwicklung einer Fehlerkultur. In der Arbeit mit Führungskräften ist künftig wichtig, dass sich der Klient für Themen öffnet, die nicht aus der Vergangenheit heraus Relevanz für ihn besitzen, sondern die zukunftsbezogen auf seinen persönlichen Erfolg in einem erfolgreichen Unternehmen einzahlen.

    Meine persönliche Transformation als Coach ist mit einem Abrücken vom reinen Coachingansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ verbunden. Mit meinen Erfahrungen aus dem Führungsalltag, in Verbindung mit denen als Coach, richte ich mein Coaching proaktiv stärker auf die Anforderungen der Zukunft von Unternehmen und meiner Klienten aus. Coaching unterliegt, wie alles, dem Wandel der Zeit.

    Erfolg statt Mittelmaß

    Wo sich Menschen das Motto „Ich bin es mir wert und möchte besser werden“ zu eigen machen, da setzt Coaching an. Dass erst über Fehler und Scheitern Spitzenergebnisse erzielt werden, beweisen Menschen wie Steve Jobs oder Elon Musk. Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg, sondern Mittelmäßigkeit. Rückschläge bergen – im Vergleich zum „toten“ Mittelmaß – ausreichend Potenzial für Verbesserung.

    Was in den USA ein absolutes Selbstverständnis ist, wird in Deutschland noch vielfach in die Psychoecke gestellt. Erfolgreich jedoch ist nur, wer sich selbst immer neu in Frage stellt. Dabei kann ein guter Coach wertvolle Unterstützung bieten. In der neuesten Ausgabe der MZ-Wirtschaftszeitung erklärt Markus Hofmann, Coach und Top-Speaker 2017, unter anderem auch, was einen guten Coach ausmacht:

    „Ich denke, dass ein guter Coach emphatisch ist und sich auf seinen Schützling einstellen kann, dabei aber nicht die nötige Distanz verliert. Dazu gehört auch, dass er nicht nach Schema F agiert und seinen Stiefel durchzieht. Deshalb spielen auch beim Coach Selbstreflexion und Weiterbildung eine große Rolle.“

     

    Vom Regen in die Traufe …. oder braucht Gesundheit einen Coach?

    Die Lebenserwartung hat sich seit 1910 deutlich erhöht. Von 50 auf 83 Jahre bei Frauen und von 47 auf 78 Jahre bei Männern. Bedingt ist dies durch medizinische Errungenschaften aus dem 19. und 20. Jahrhundert zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Doch von der einen Last befreit, ist die moderne Gesellschaft zunehmend von neuen Krankheiten geplagt. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts steigt die Anzahl der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Skelett- und Muskelerkrankungen sowie psychischen und psychosomatischen Erkrankungen stetig an. So unterschiedlich diese Erkrankungen hinsichtlich Ursache, Erscheinungsbild und Verlauf auch sein mögen, so haben sie als Gemeinsamkeit den oftmals chronischen Charakter. Statistiken belegen, dass 50% der Menschen mindestens einmal im Leben an einer chronischen Erkrankung leiden. Was also kann man tun, um zu der Hälfte der Menschen zu gehören, die gesund durchs Leben gehen?
    Ein Ansatzpunkt, um sich dauerhaft gesund zu erhalten ist, aktive Gesundheitsförderung zu betreiben. Gesundheitsförderung ist mehr als Krankheitsverhinderung. Sie unterstützt durch die Stärkung von Ressourcen und Kompetenzen für einen konstruktiven Umgang mit alltäglichen, beruflichen und privaten Belastungssituationen. Gesundheitsförderung setzt an unserem Verhalten an und unterstützt uns, Lebensbedingungen zu schaffen, die positives Denken und positive Gefühle sowie ein optimales Maß an Be- und Entlastung erlauben.

    Warum beschäftigt sich ein Coach mit Stressmanagement? Stress korrespondiert häufig mit den Themen, mit denen Menschen zu mir ins Coaching kommen. Zielerreichung, Entscheidungsfindung, Konfliktbewältigung, Ressourcensteuerung – alle diesen Themen können Stress auslösen, da sie mit Veränderung zu tun haben. Das war für mich als Coach der Impuls, mich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Ich war selbst erstaunt, wie vielschichtig dieses kleine Wörtchen Stress ist und wie massiv die damit verbundenen physischen und psychischen Auswirkungen auf unser Leben sind.

    Mein Programm „gelassen und sicher im Stress“ unterstützt den Einzelnen dabei, sein Leben bewusster, harmonischer und ausgeglichener zu leben.

     

    Leistungsorientierung – egal wie?

    „Die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie ist eine der schlimmsten Entwicklungen unserer heutigen Zeit“

    Und doch ist die Ökonomie einer der wichtigsten Bestandteile unserer heutigen Gesellschaft. Um ein „vollwertiges“ Mitglied zu werden, werden wir schon im Kindesalter auf Leistung ausgerichtet. Ziele erreichen und erfolgreich sein sind die Eisenbahnschienen, die wir auf unserer Fahrt durchs Leben befahren. Auf der Strecke bleiben ein Großteil unserer Kreativität und Vorstellungskraft. Je weniger wir diese Fähigkeiten nutzen und zum Einsatz bringen, desto mehr entfernen wir uns von uns selbst. Stress, Sinnverlust, Erschöpfung und negative gesundheitliche Konsequenzen sind die Folge.

    Doch es ist schwer, die eingefahrenen Bahnen zu verlassen. Wir haben Angst, dass unser Zug entgleist und wir unser Ziel nicht erreichen. Die Frage ist, fahren wir in die Richtung eines durch gesellschaftliche Zwänge und Konditionierung gesteckten Ziels oder sind wir unterwegs zu unseren ganz persönlichen Zielen? Sollten Sie Zweifel haben, dass Ihr Zielbahnhof der richtige für Sie ist, wird es Zeit, die Weichen neu zu stellen.

    Hilfreich hierbei sind – wenn Sie rechtzeitig einer ungesunden Entwicklung entgegensteuern wollen – Stressmanagement-Kurse oder ein Coaching. Ich berate Sie gerne und wir besprechen unverbindlich, welche Lösungen für Ihre ganz individuelle Situation passend sind. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

    Nachfolgend noch ein kurzer Trailer aus dem Film Alphabet zum Thema. Buch und Film sind lesen-/sehenswert.

    Zeig dem Stress die Zähne – Workshop

    16./17. April 2016 in Regensburg!

    Für alle die sich gestresst fühlen oder sich zuverlässig gegen Stress schützen wollen, liefert der Samstag spannende Informationen rund um das Thema Stress sowie wichtige Erkenntnisse über persönliches Stressverhalten und Möglichkeiten zum Stressabbau. Nach dem „Stress“ am Samstag bietet der Sonntag „Erholung und Genuss“. Entspannungs- und Mentaltechniken zum Schnuppern zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, dem Stress im Alltag die Zähne zu zeigen.

    Inhalte:

    • Das Phänomen „Stress“ in Theorie und Praxis
    • Stress und seine körperlichen und psychischen Auswirkungen
    • Individuelle Analyse des persönlichen Stressverhaltens
    • Methoden der instrumentellen, regenerativen und mentalen Stressbewältigung
    • Regeneration mit Entspannung- und Atemübungen

    Ihr Nutzen:

    • Sie analysieren Ihre Stressfaktoren und bisherigen Reaktionsmuster
    • Sie erkennen, in welchem Ausmaß innere Einstellung und eigenes Verhalten über den Umgang mit Stress-Situationen entscheiden
    • Sie wissen worauf es ankommt, um körperliches und psychisches Wohlbefinden trotz hoher Anforderungen aufrechtzuerhalten
    • Sie lernen Entspannungsmethoden, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen.

     

    WANN:      16. und 17. April, Samstag und Sonntag jeweils 10 bis 17 Uhr
    WO:           Hotel Haslbach, Pilsen Allee 265, 93057 Regensburg
    €:               149 € inkl. stressfreies Mittagessen am Sonntag
    WICHTIG:  Wohlfühl-Kleidung, Matte/Decke/Kissen nicht vergessen

    Verbindliche Anmeldung bis 31.03.2016 unter mail@marion-bermeiser.de oder telefonisch unter 0175 403 26 20

    MB Coaching Regensburg

     

    Coaching ist tot…

    … es lebe das Bewusstseins-Training.

    In meiner Arbeit mit Menschen sehe ich den Trend, dass viele von uns ihrem Wesenskern schon sehr genau auf der Spur sind. Männer, Frauen, Angestellte, Manager, Studenten, Schüler, Berufseinsteiger, Familienfrauen, Umschüler, Aufsteiger und viele Andere holen sich in einer Sitzung mit mir oftmals nur noch eine zusätzliche Portion Sicherheit, um Pläne oder Entscheidungen in die Tat umzusetzen. Somit bezahlen meine Klienten mich nicht für meinen Input, sondern für IHREN kreativen OUTPUT.

    In den letzten 10 Jahren fand ein signifikanter Anstieg des persönlichen Bewusstseins statt. Was einst mit den 68ern startete, sich unter den Begriffen Esoterik und Spiritualität belächelt einen Weg in die westliche Welt bahnte, ist heute bereits en vogue. „Bewusstseinsentwicklung“ fand als Ausgleich zu unserem mechanistischen Weltbild ihren Weg in unseren Kulturkreis. Meditation, Yoga, Kampftechniken, Ayurveda und vieles mehr sind allgegenwärtig. Die Begriffe Bewusstsein und Achtsamkeit halten Einzug in unsere rational geprägte Gesellschaft. Schauspieler ersetzen Personaltrainer durch Yogalehrer und bekennen sich offen zum Buddhismus. Selbst im Management ist es in Mode, sich zur Regeneration mit Meditation in ein Kloster zurückzuziehen. Es scheint die Sehnsucht nach dem SEIN und danach, Erfolg aus neuen Quellen zu schöpfen. In einem Film über die positiven Auswirkungen der Meditation sprach eine Teilnehmerin über das Glück das sie empfindet, wenn sie sich ganz auf sich selbst konzentrieren und aus der dabei entstehenden Ruhe neue Kraft schöpfen kann.

    Dieses Glück, da ist sie sicher, können weder ein neues Auto noch ein schönes Schmuckstück oder andere materielle Güter dem Menschen schenken. Inzwischen gilt es als wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation sich fördernd auf unseren Gesundheitszustand auswirkt. Wer regelmäßig meditiert, ist stärker in Kontakt mit sich selbst und damit eher in der Lage Stress rechtzeitig abzubauen. Durch das Fokussieren der Aufmerksamkeit auf den Moment stellen sich zunehmend Glücksgefühle ein, was sich unterstützend auf die Bewältigung des Alltags auswirkt.

    Wenn Sie schon gut in Kontakt mit Ihrer Innenwelt sind, dann wünsche ich Ihnen weiterhin viele erhellende Erkenntnisse auf Ihrem Weg zu sich selbst.

    Wer in diesem Bereich noch unsicher unterwegs ist, dem sei Bewusstseins-Training ans Herz gelegt.

    Und wenn Sich sich für den Film über Mediation interessieren, folgen Sie dem Link:

    https://stoppingderfilm.org/home