Das Märchen von der erklärbaren Welt

In seinem Buch „Der Wissenschaftswahn: Warum der Materialismus ausgedient hat“ geht Rupert Sheldrake mit der heutigen Wissenschaft streng ins Gericht.

Die meisten Wissenschaftler sind trotz quantenphysikalischer Erkenntnisse noch immer Verfechter des mechanistischen Weltbilds, das sich vom 17. Jahrhundert an in Wissenschaftskreisen etabliert hat. Demnach sind lebende Organismen nichts weiter als Maschinen, die nach Naturgesetzen funktionieren. Doch scheint bei aller mathematischen Genauigkeit immer ein Quentchen zu fehlen, das die Wissenschaftler nicht belegen und berechnen können. Sie versuchen Leben anhand seiner chemischen Bestandteile zu erklären. Das ist jedoch in etwa so, als zermahle man einen Computer und analysiere seine Bestandteile (Kupfer, Silizium etc.) um ermitteln zu können, wie er funktioniert. Dieser Ansatz wird der menschlichen Kreativität nicht gerecht. Denn uns Menschen, so Sheldrake, ist eine natürliche Kreativität und etwas Schöpferisches zu eigen, während Maschinen Konstrukteure brauchen, damit etwas Neues entstehen kann.

Sheldrake stellt in seinem Buch die Frage „Sind Sie in der Lage, sich selbst als genetisch programmierte Maschine in einem mechanischen Universum zu sehen?“ und beantwortet diese selbst mit „Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich kann das nicht einmal ein eingeschworener Materialist. Wir fühlen uns doch eher als Lebewesen in einer lebendigen Welt – zumindest am Wochenende.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie für sich Möglichkeiten entdeckt haben, möglichst schnellen Zugang zu Ihrer ganz persönlichen Kreativität zu finden und aus dieser Quelle schöpfen können. Immer dann, wenn unser Leben an einem Punkt angelangt ist, der eine Richtungsänderung von uns fordert, ist unsere schöpferische Natur unser größter Schatz. Denn dank ihr können wir neue Gewohnheiten entwickeln und dem evolutiven Wechselspiel von Gewohnheit und Kreativität seinen Lauf lassen. Neben dem Buch von Rupert Sheldrake empfehle ich Ihnen die Arbeit mit ihrem inneren Team. In ihm sind alle Potenziale Ihres Lebens bereits angelegt. Während eine Hälfte Ihrer inneren Helfer entsprechend der bekannten und bewährten Muster agiert, wartet die andere Hälfte Ihres inneren Teams geduldig auf seinen Einsatz. Lassen Sie ihm Raum, dann kommt diese Seite Ihres Wesens zum Einsatz. Sie werden überrascht sein, wie viel kreatives Potenzial dort noch auf seine Entdeckung wartet.

 

 

Wer rettet wen?

Der Film lief im Kino. Am späten Nachmittag, in einem Kinosaal mit rund 50 Plätzen. Wir waren nur zu dritt…

Als 2008 die Bankenkrise über Europa hereinbrach, flossen Steuergelder in Milliardenhöhe in die Rettung der Banken. Was seither Jahr für Jahr immer stärker spürbar wurde, ist die damit einhergehende gesellschaftliche Krise: Die soziale Ungerechtigkeit ist so groß wie nie zuvor. Es wird immer deutlicher, dass die Rettungsschirme gar nicht nötig gewesen wären, hätten die Staaten der Krisenländer mit einer „Good Bank“ die Hauptfunktionen des Bankensystems übernommen. Und wäre die Bankenlobby politisch nicht so extrem einflussreich.

„Wer rettet wen“ ist ein bewegender Report über die Eurokrise, die damit verbundenen Schicksale, die Suche nach Lösungen und die Macht des Geldes. Aber auch ein Film darüber, wie sehr wir Menschen an die Macht des Geldes glauben und in welchem Ausmaß wir ihr scheinbar ausgeliefert sind. Wer rettet wen erzählt aber auch von Menschen, wie zum Beispiel in Island, die sich aktiv engagiert und grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erzielten. Er macht Mut, aus alten Mustern auszusteigen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

https://whos-saving-whom.org/index.php/de/

TIPP:
Zum einen empfehle ich, den Film anzuschauen. Zum anderen rege ich an, sich mit der Frage „Was kommt nach dem Geld“? zu beschäftigen.

Auch wenn der Euro bleibt und die Systeme sich stabilisieren ist es wahrscheinlich, dass der Motor „Geld“ in unserer westlichen Gesellschaft künftig über weniger PS verfügt. Was tun wir Menschen, wenn die Möglichkeiten zu Konsum, dem Erleben von immer neuen Events und Lust nach materiellem Streben sinkt? Was, wenn Baumärkte leerer werden, Restaurants schlechter besucht sind, Einkaufswelten verwaisen und Eventlocations häufiger leer stehen?

Womit beschäftigt sich dann der Mensch? Womit füllen wir unsere Zeit? Welche Werte kennzeichnen unser Zusammenleben? Rücken wir näher zusammen, wenn die Masken des äußeren Scheins nicht mehr von so großer Bedeutung sind? Wie bewältigen wir den Wandel, der nicht nur einer im Außen stattfinden kann.

Die Arbeit an unseren Überzeugungen, Glaubenssätzen und Rollenmustern ist hierzu von entscheidender Bedeutung. Je eher wir damit beginnen, desto leichter gelingt uns die persönliche Veränderung. Und nur über die sind wir in der Lage, den Wandel im Außen aktiv mitzugestalten

 

Bewusstseinswandel in der Wirtschaft – JETZT

In unserer westlichen Gesellschaft herrscht eine Überbetonung von HABEN und eine Unterbetonung des SEINs vor. Mit den Folgen dieses Ungleichgewichts sind wir täglich konfrontiert.

Der Film JETZT, Bewusstseinswandel in der Wirtschaft, liefert interessante Denkanstöße und Lösungsansätze, wie Veränderung gelingen kann.

Unternehmer, Wissenschaftler, Berater und Vordenker bringen sich in dem Streifen ein und lassen uns an ihren inspirierenden Gedanken teilhaben. Ich erwarte den Film mit großer Spannung und hohem Interesse. Derzeit ist das Film-Team auf der Zielgeraden. Die Premiere des Film ist im Frühjahr 2015 geplant.

Tipp: Für alle, die vorab schon schnuppern wollen, hier der Link zum Trailer und den Protagonisten:

https://www.jetzt-film.de

 

Unsere Welt braucht Visionäre!

Laut Deepak Chopra, einem indischen Arzt und Autor, haben wir circa 60.000 Gedanken täglich. Das Beunruhigende daran ist, dass 95 Prozent unserer Gedanken von heute identisch sind mit denen, die wir gestern hatten. (mehr …)