Panorama Coaching: 360° Selbst

Wie erweitern wir unsere Perspektive von uns selbst?

GEIST: Erkennen von hemmenden Denk- und Verhaltensmustern – Entwicklung relevanter persönlicher Kompetenzen – INNERE TEAMFÄHIGKEIT stärken

KÖRPER: Bewegung bewusst in unseren Alltag integrieren – Gesunde Ernährung – Bewusste KOMMUNIKATION = Gedanken und Emotionen ausdrücken

SEELE: Entspannung und Kreativität Raum geben, Achtsam sein, soziale Kontakte pflegen

Wir besteigen Flugzeuge und arbeiten in Projekten auf der anderen Seite der Weltkugel. Gleichzeitig gewährleistet die moderne Technik permanente Erreichbarkeit und einen von Büro und Arbeitszeiten unabhängigen Einsatz. Wir folgen den sozialen Netzwerken am Schreibtisch, arbeiten an termingebundenen Aufträgen im Urlaub und bearbeiten unsere Mails vor dem Zubettgehen. Die Ära, in der wir zu fixen Zeiten in feste Rollen schlüpften, ist vorbei. Wir sind alles gleichzeitig oder switchen in kurzen Zeitabständen zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen und Tätigkeitsfeldern scheinbar mühelos hin und her. Dabei sind wir vieles oder alles gleichzeitig – jedoch sind wir nur selten wir selbst. Wie ein Chamäleon wechseln wir unsere Gedanken, Gefühle und Verhalten, um es an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Es scheint alles kein Problem zu sein, bis wir irgendwann an einem Punkt angekommen sind, an dem wir feststellen, dass wir unseren persönlichen Lebensentwurf aus dem Augen verloren haben.

Stress, Erschöpfung, das Gefühl von Sinnlosigkeit, physische und psychische Beeinträchtigungen begleiten diesen Zustand, aus dem wir uns offenbar nicht alleine befreien können. Wir sind nicht krank und doch erschöpft. Wir sind nicht leistungsunfähig und doch nicht agil. Wir funktionieren, doch kreativer Ausdruck bleibt auf der Strecke.

Leistungsorientierung – egal wie?

„Die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie ist eine der schlimmsten Entwicklungen unserer heutigen Zeit“

Und doch ist die Ökonomie einer der wichtigsten Bestandteile unserer heutigen Gesellschaft. Um ein „vollwertiges“ Mitglied zu werden, werden wir schon im Kindesalter auf Leistung ausgerichtet. Ziele erreichen und erfolgreich sein sind die Eisenbahnschienen, die wir auf unserer Fahrt durchs Leben befahren. Auf der Strecke bleiben ein Großteil unserer Kreativität und Vorstellungskraft. Je weniger wir diese Fähigkeiten nutzen und zum Einsatz bringen, desto mehr entfernen wir uns von uns selbst. Stress, Sinnverlust, Erschöpfung und negative gesundheitliche Konsequenzen sind die Folge.

Doch es ist schwer, die eingefahrenen Bahnen zu verlassen. Wir haben Angst, dass unser Zug entgleist und wir unser Ziel nicht erreichen. Die Frage ist, fahren wir in die Richtung eines durch gesellschaftliche Zwänge und Konditionierung gesteckten Ziels oder sind wir unterwegs zu unseren ganz persönlichen Zielen? Sollten Sie Zweifel haben, dass Ihr Zielbahnhof der richtige für Sie ist, wird es Zeit, die Weichen neu zu stellen.

Hilfreich hierbei sind – wenn Sie rechtzeitig einer ungesunden Entwicklung entgegensteuern wollen – Stressmanagement-Kurse oder ein Coaching. Ich berate Sie gerne und wir besprechen unverbindlich, welche Lösungen für Ihre ganz individuelle Situation passend sind. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Nachfolgend noch ein kurzer Trailer aus dem Film Alphabet zum Thema. Buch und Film sind lesen-/sehenswert.

Das Märchen von der erklärbaren Welt

In seinem Buch „Der Wissenschaftswahn: Warum der Materialismus ausgedient hat“ geht Rupert Sheldrake mit der heutigen Wissenschaft streng ins Gericht.

Die meisten Wissenschaftler sind trotz quantenphysikalischer Erkenntnisse noch immer Verfechter des mechanistischen Weltbilds, das sich vom 17. Jahrhundert an in Wissenschaftskreisen etabliert hat. Demnach sind lebende Organismen nichts weiter als Maschinen, die nach Naturgesetzen funktionieren. Doch scheint bei aller mathematischen Genauigkeit immer ein Quentchen zu fehlen, das die Wissenschaftler nicht belegen und berechnen können. Sie versuchen Leben anhand seiner chemischen Bestandteile zu erklären. Das ist jedoch in etwa so, als zermahle man einen Computer und analysiere seine Bestandteile (Kupfer, Silizium etc.) um ermitteln zu können, wie er funktioniert. Dieser Ansatz wird der menschlichen Kreativität nicht gerecht. Denn uns Menschen, so Sheldrake, ist eine natürliche Kreativität und etwas Schöpferisches zu eigen, während Maschinen Konstrukteure brauchen, damit etwas Neues entstehen kann.

Sheldrake stellt in seinem Buch die Frage „Sind Sie in der Lage, sich selbst als genetisch programmierte Maschine in einem mechanischen Universum zu sehen?“ und beantwortet diese selbst mit „Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich kann das nicht einmal ein eingeschworener Materialist. Wir fühlen uns doch eher als Lebewesen in einer lebendigen Welt – zumindest am Wochenende.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie für sich Möglichkeiten entdeckt haben, möglichst schnellen Zugang zu Ihrer ganz persönlichen Kreativität zu finden und aus dieser Quelle schöpfen können. Immer dann, wenn unser Leben an einem Punkt angelangt ist, der eine Richtungsänderung von uns fordert, ist unsere schöpferische Natur unser größter Schatz. Denn dank ihr können wir neue Gewohnheiten entwickeln und dem evolutiven Wechselspiel von Gewohnheit und Kreativität seinen Lauf lassen. Neben dem Buch von Rupert Sheldrake empfehle ich Ihnen die Arbeit mit ihrem inneren Team. In ihm sind alle Potenziale Ihres Lebens bereits angelegt. Während eine Hälfte Ihrer inneren Helfer entsprechend der bekannten und bewährten Muster agiert, wartet die andere Hälfte Ihres inneren Teams geduldig auf seinen Einsatz. Lassen Sie ihm Raum, dann kommt diese Seite Ihres Wesens zum Einsatz. Sie werden überrascht sein, wie viel kreatives Potenzial dort noch auf seine Entdeckung wartet.

 

 

Die innere Balance und ihre Saboteure

Wie Life, Work und Sie selbst wieder ins Gleichgewicht kommen.

Stress, Hektik, Zeitmangel, Burn-out, Erschöpfung. Diese Worte begleiten das tägliche Tun und Sein vieler Menschen in unterschiedlicher Ausprägung. Oftmals ist schnell der Grund gefunden: Job, Chef, Kollegen, Partner, Kinder, Familie, Bildungssystem, Verkehrssystem, …der, die, das,… Irgendwas. Wir fühlen uns körperlich, geistig und seelisch nicht wohl. Kleine Auszeiten bringen keine Erholung, sondern werden zu einer weiteren Belastung. Wir können nicht mehr abschalten. Unerledigtes und Ungeklärtes sitzen uns im Nacken. Die Schuldfrage wird zum zentralen Thema für Abhilfe und Linderung.

Hier sind Sie, die „Schuldigen“:

Unser Antreiber. Er gönnt uns keine Pausen, sondern erinnert uns laufend an alles, was seiner Ansicht nach auf Erledigung wartet.
Unser Perfektionist. Er sorgt dafür, dass wir selbst die Messlatte für unsere Ergebnisse auf 120% legen.
Unsere Neiderin. Sie misst uns laufend an Menschen, die vermeintlich erfolgreicher, schlanker, schöner, wohlhabender, selbstbewusster, weltgewandter sind als wir.
Unsere Undankbare. Sie würdigt nicht, welch wertvoller und wunderbarer Mensch wir sind. 

Diese Kraftpakete unserer Persönlichkeit von Quälgeistern in wertvolle Ressourcen zu verwandeln, gelingt über die intensive Arbeit mit dem inneren Team.

Tipp: Die bewusste Beobachtung der Inneren Personen ist ein zentraler Baustein meiner Coachings.

Die Inneren Personen sind Bilder für Teilbereiche unserer Psyche, die immer mit starken Gefühlen verbunden sind. Der Antreiber z.B. übernimmt immer dann die Regie, wenn Sie sich vornehmen zu entspannen. Genau in diesen Momenten sorgt er dafür, dass Ihnen all die Dinge einfallen, die Sie schon so lange erledigen wollen. Er lässt Sie, statt auf dem Sofa gemütlich ein Buch zu lesen, an die ungebügelte Wäsche, den nicht gemähten Rasen oder anderes denken. Solange, bis Sie das Buch zur Seite legen und sich der vom inneren Antreiber auferlegten Pflicht stellen.