Selbstmanagement – Selbstreflexion

Im letzten Blog zum Thema Selbstmanagement geht es um dich selbst. Egal welche Methoden du wählst, sie sind nur so gut wie das, was du daraus machst. Daher ist es für den persönlichen Erfolg unabdingbar, regelmäßig Selbstreflexion zu betreiben:

„Warum tue ich etwas und mit welchem Energieeinsatz ist das verbunden?“

Häufig messen wir allem was wir tun, den gleichen Stellenwert zu. Für erfolgreiches Selbstmanagement müssen wir uns selbst verstehen und erkennen, was und aus welchem Grund uns etwas motiviert. Unseren Blick für das Wesentliche zu schärfen und uns auf die eigenen Zukunftsperspektiven zu fokussieren schützt davor, sich in Details und Nebensächlichkeiten zu verlieren.

Zeitfresser eliminieren

Durch das ständige Checken von Mails und Nachrichten in unseren Netzwerken vergeuden wir viel Zeit. Laut Meinung von Experten brauchen wir nach jeder Unterbrechung ungefähr 5 Minuten unserer Zeit, um uns wieder konzentriert anstehenden Tätigkeiten zu widmen.

Sich selbst wichtige Fragen beantworten

  • Passt das, was ich tue, zu meinen persönlichen Zielen und Zukunftsperspektiven?
  • Kenne ich meine persönlichen Stärken und nutze ich diese in vollem Umfang?
  • Bin ich bei Bedarf bereit um Unterstützung zu bitten?
  • Wer – außer mir – stellt Erwartungen an mich und muss ich diese erfüllen?
  • Was passiert im schlimmsten Fall, wenn ich darauf verzichte?
  • Agiere ich selbstbestimmt oder reagiere ich nur?
  • Was hilft mir, mich zu regenerieren und sowohl körperlich als auch mental gesund zu bleiben?
  • Was tue ich – und in welchem Umfang – das nicht zielgerichtet ist und einfach nur Spaß macht?

Kreativität und Spaß integrieren

Wir müssen keine Meisterwerke erschaffen. Aber wir können bei der Erledigung von Aufgaben, beim Weg ins Büro auch neue und andere Wege einschlagen. Es macht Spaß, aus eingefahrenen Routinen auszubrechen und etwas Neues auszuprobieren. Der damit gewonnene neue Blick auf die Dinge führt oft zu überraschenden Ergebnissen.

Flow erleben

Als FLOW bezeichnet man das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustands völliger Vertiefung (Konzentration) in einer Aufgabe, die sich wie von selbst erledigt. Um in diesen Zustand einzutauchen, bedarf es fokussierte Aufmerksamkeit für das, was mach gerade tut. Flow lässt sich gut bei Kindern beobachten, die im Spiel versunken sind. Alles was sie ablenken könnte wird ausgeblendet bis das Spiel beendet und die Kinder wieder aufnahmefähig sind.

Achtsamkeit

Achtsamkeit hilft uns Energie zu sparen. Bleiben wir mit unserer Aufmerksamkeit in der Gegenwart, verzichten wir auf energieraubende Ausflüge in die Vergangenheit oder die Zukunft mit all ihren Ängsten und Sehnsüchten. Achtsamkeit hilft uns, die Mechanismen unseres Geistes zu erkennen und zu durchschauen. Statt ihnen Folge zu leisten, konzentrieren wir uns auf das, was jetzt gerade real ist. Es gibt vielfältige Übungen für die Achtsamkeit. Einige davon lassen sich wunderbar und von Dritten unbemerkt in den Alltag integrieren.

Und nun: Viel Erfolg bei der Umsetzung 🙂

Ideenbaby? Herzlichen Glückwunsch

Rechtzeitig zum Jahreswechsel beschäftigt mich das Thema Ideenbaby. Jeder Mensch hat Bedürfnisse, Wünsche oder ungewöhnliche Ideen. Irgendwann kommt der richtige Zeitpunkt, diesen Leben einzuhauchen. Auf den perfekten Moment zu warten bedeutet, anderen Menschen, veränderten Lebensumständen, dem Schicksal oder dem Zufall Macht über sich selbst zu geben. Somit ist der optimale Augenblick immer das JETZT. Nichts befriedigt uns mehr, als das in die Tat umzusetzen, was unseren tiefsten Wünschen, persönlichen Werten und kreativen Potenzialen entspricht und was für uns selbst größtmöglichen Nutzen stiftet. Was also hält uns davon ab, aktiv zu werden und unsere Schöpferkraft zu leben? In der Regel ist es das Argument „keine Zeit“, die Angst vor der eigenen Stärke oder unsere Bedenken hinsichtlich finanzieller Investitionen in uns selbst. Ein Ideenbaby zur Welt zu bringen bedeutet, sich mit Hindernissen, falschen Annahmen und dem Scheitern auszusöhnen. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ ist ein altes Sprichwort, das nie wahrer ist, als bei der Aktivierung unseres Schöpfungsreichtums.

Mein persönliches Ideenbaby hat den Namen „Lebensmeisterei„. Unter diesem Slogan geht es ab 2018 um alles, was dir hilft, dein/e eigene/r Lebensmeister/in zu werden: https://www.lebensmeisterei.org/

 

 

Ein Rosen-Experiment

Bei der Betrachtung einer Rose läßt sich der Wechsel zwischen Konzentration und Entspannung wunderbar wahrnehmen. Wozu, werden Sie sich vielleicht fragen, soll das wichtig sein? Dieser Wechsel, von unserem rastlosen Strom analytischer Gedanken zu einem intuitiven Erkennen, ist ein wichtiger Baustein bei der Bewältigung von Stress.

So wie es möglich ist, eine Rose auf zweierlei Arten zu betrachten, gelingt dies mit einem gewissen Maß an Bewusstheit auch in unserem täglichen Erleben. Der temporäre Ausstieg aus dem Alltagsbewusstsein mit seinen Bewertungen, Abwägungen, Fiktionen und Überlegungen entlastet uns und unseren Organismus. Es entstehen Freiräume für neue Ideen, veränderte Eindrücke und kreative Lösungswege. Eine achtsame innere Haltung kann uns vor Stress schützen oder aber hilfreich sein, uns aus stressbehafteten Lebenssituationen zu befreien.

Das Rosen-Experiment:

1. Betrachten Sie die Rose ganz genau. Untersuchen Sie die Form der Blätter, der Blüte, kontrollieren Sie die Biegung der Blütenblätter, schauen Sie nach kleinen Defekten, definieren Sie die Farbe der Rose. Analysieren Sie alles ganz genau und benennen Sie Ihre Wahrnehmung.

2. Lassen Sie Ihren Blick weniger fokussiert werden. Schauen Sie ohne Anspannung auf die Blume. Nehmen Sie die Schönheit wahr, den Duft, die Perfektion und achten Sie auf das Gefühl, das der Anblick in Ihnen auslöst.

3. Wechseln Sie zwischen den beiden Betrachtungszuständen einige Male hin und her, um den Unterschied deutlicher zu erleben.

(Auszug aus Psychologie des Bewusstseins, Band 7, Wilfried Belschner)

 

 

Konsumieren macht unkreativ

Tipps für mehr Kreativität und weniger Stress

  • Selber kochen statt Fertigprodukte kaufen
  • Reparieren statt neu anschaffen
  • Dinge wertschätzen statt entsorgen
  • In der Natur statt in der Einkaufsmall bewegen

Die immensen Möglichkeiten unserer Konsumgesellschaft rauben uns die Möglichkeit zu kreativer Beschäftigung. Mit dem Kauf neuer Dinge gelingt es uns schnell, uns in einen entspannten Zustand zu versetzen. Anschaffungen einfach und schnell gegen Neues auszutauschen hält uns davon ab, zu reparieren oder zu pflegen. Und es nimmt uns die Chance zu lernen. Warum konsumieren wir so gern, obwohl die Vernunft uns abrät? Vielleicht, weil wir nicht bekommen, was wir eigentlich brauchen? „Glückliche Menschen kaufen nicht“, sagt der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther in einem Interview mit der Zeitschrift Wirtschaftswoche. Beim Shopping würden wir tief verwurzelte Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung ersatzweise mit Dingen befriedigen. „Man kauft ein neues Paar Schuhe und sofort wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert“, sagt Hüther.

https://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/gluecklich-shoppen.html

Kulturwechsel in Unternehmen

Demographischer Wandel, fehlender Fachkräftenachwuchs, technologische Entwicklung – die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Damit verändern sich auch die Anforderungen an gute Führung. Eine Studie der Initiative Neue Qualität der Arbeit eröffnet folgende Perspektiven für Führungskräfte:

1. Von Management zu Leadership

  • Kreativität und Erneuerung statt Effizienz und Ertrag
  • Teamcoaching und Identitätsbildung statt instrumentell gestützter Führungssysteme

2. Strukturwandel und veränderte Führungsaufgaben

  • Selbst organisierende Netzwerke
  • Erhöhung der Selbstbestimmung von Mitarbeitern
  • Förderung kreativer Impulse
  • Vermittlung von Sinnzusammenhängen
  • Intensive Reflexion auch für Führungskräfte

Mehr dazu inkl. Link zur Studie:

https://www.lecturio.de/magazin/erfolgreiche-fuehrung-in-zukunft/

Leistungsorientierung – egal wie?

„Die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie ist eine der schlimmsten Entwicklungen unserer heutigen Zeit“

Und doch ist die Ökonomie einer der wichtigsten Bestandteile unserer heutigen Gesellschaft. Um ein „vollwertiges“ Mitglied zu werden, werden wir schon im Kindesalter auf Leistung ausgerichtet. Ziele erreichen und erfolgreich sein sind die Eisenbahnschienen, die wir auf unserer Fahrt durchs Leben befahren. Auf der Strecke bleiben ein Großteil unserer Kreativität und Vorstellungskraft. Je weniger wir diese Fähigkeiten nutzen und zum Einsatz bringen, desto mehr entfernen wir uns von uns selbst. Stress, Sinnverlust, Erschöpfung und negative gesundheitliche Konsequenzen sind die Folge.

Doch es ist schwer, die eingefahrenen Bahnen zu verlassen. Wir haben Angst, dass unser Zug entgleist und wir unser Ziel nicht erreichen. Die Frage ist, fahren wir in die Richtung eines durch gesellschaftliche Zwänge und Konditionierung gesteckten Ziels oder sind wir unterwegs zu unseren ganz persönlichen Zielen? Sollten Sie Zweifel haben, dass Ihr Zielbahnhof der richtige für Sie ist, wird es Zeit, die Weichen neu zu stellen.

Hilfreich hierbei sind – wenn Sie rechtzeitig einer ungesunden Entwicklung entgegensteuern wollen – Stressmanagement-Kurse oder ein Coaching. Ich berate Sie gerne und wir besprechen unverbindlich, welche Lösungen für Ihre ganz individuelle Situation passend sind. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Nachfolgend noch ein kurzer Trailer aus dem Film Alphabet zum Thema. Buch und Film sind lesen-/sehenswert.

Das Märchen von der erklärbaren Welt

In seinem Buch „Der Wissenschaftswahn: Warum der Materialismus ausgedient hat“ geht Rupert Sheldrake mit der heutigen Wissenschaft streng ins Gericht.

Die meisten Wissenschaftler sind trotz quantenphysikalischer Erkenntnisse noch immer Verfechter des mechanistischen Weltbilds, das sich vom 17. Jahrhundert an in Wissenschaftskreisen etabliert hat. Demnach sind lebende Organismen nichts weiter als Maschinen, die nach Naturgesetzen funktionieren. Doch scheint bei aller mathematischen Genauigkeit immer ein Quentchen zu fehlen, das die Wissenschaftler nicht belegen und berechnen können. Sie versuchen Leben anhand seiner chemischen Bestandteile zu erklären. Das ist jedoch in etwa so, als zermahle man einen Computer und analysiere seine Bestandteile (Kupfer, Silizium etc.) um ermitteln zu können, wie er funktioniert. Dieser Ansatz wird der menschlichen Kreativität nicht gerecht. Denn uns Menschen, so Sheldrake, ist eine natürliche Kreativität und etwas Schöpferisches zu eigen, während Maschinen Konstrukteure brauchen, damit etwas Neues entstehen kann.

Sheldrake stellt in seinem Buch die Frage „Sind Sie in der Lage, sich selbst als genetisch programmierte Maschine in einem mechanischen Universum zu sehen?“ und beantwortet diese selbst mit „Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich kann das nicht einmal ein eingeschworener Materialist. Wir fühlen uns doch eher als Lebewesen in einer lebendigen Welt – zumindest am Wochenende.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie für sich Möglichkeiten entdeckt haben, möglichst schnellen Zugang zu Ihrer ganz persönlichen Kreativität zu finden und aus dieser Quelle schöpfen können. Immer dann, wenn unser Leben an einem Punkt angelangt ist, der eine Richtungsänderung von uns fordert, ist unsere schöpferische Natur unser größter Schatz. Denn dank ihr können wir neue Gewohnheiten entwickeln und dem evolutiven Wechselspiel von Gewohnheit und Kreativität seinen Lauf lassen. Neben dem Buch von Rupert Sheldrake empfehle ich Ihnen die Arbeit mit ihrem inneren Team. In ihm sind alle Potenziale Ihres Lebens bereits angelegt. Während eine Hälfte Ihrer inneren Helfer entsprechend der bekannten und bewährten Muster agiert, wartet die andere Hälfte Ihres inneren Teams geduldig auf seinen Einsatz. Lassen Sie ihm Raum, dann kommt diese Seite Ihres Wesens zum Einsatz. Sie werden überrascht sein, wie viel kreatives Potenzial dort noch auf seine Entdeckung wartet.

 

 

Märchenhafter Mai

Veränderungsprozesse – egal ob im beruflichen oder im persönlichen Bereich – werden durch Bilder, die uns emotional ansprechen, unterstützt. Ein wunderbares „Bilder-Transport-Mittel“ sind Märchen.

Sie übertragen Botschaften und Ideen, die wir annehmen können, ohne dass unsere Psyche sich angegriffen fühlt. Geschichten, Märchen und Weisheiten bieten uns über ihre meist ungewöhnlichen Inhalte neue Sichtweisen und Lösungsmöglichkeiten. Sie helfen uns dabei, eingefahrene Denkmuster oder hinderliche emotionalen Muster in Frage zu stellen und unterstützen uns, Neues aufrufen bzw. zu verstärken.

TIPP:
Wenn wir uns auf die in Bildern versteckten Botschaften einlassen, eröffnen sich uns neue sich neue Möglichkeiten und Perspektiven. So kann das Schreiben von eigenen Geschichten ein hilfreiches Mittel sein, um der eigenen Kreativität und Intuition Ausdruck zu verleihen.