Erfolg statt Mittelmaß

Wo sich Menschen das Motto „Ich bin es mir wert und möchte besser werden“ zu eigen machen, da setzt Coaching an. Dass erst über Fehler und Scheitern Spitzenergebnisse erzielt werden, beweisen Menschen wie Steve Jobs oder Elon Musk. Das Gegenteil von Erfolg ist nicht Misserfolg, sondern Mittelmäßigkeit. Rückschläge bergen – im Vergleich zum „toten“ Mittelmaß – ausreichend Potenzial für Verbesserung.

Was in den USA ein absolutes Selbstverständnis ist, wird in Deutschland noch vielfach in die Psychoecke gestellt. Erfolgreich jedoch ist nur, wer sich selbst immer neu in Frage stellt. Dabei kann ein guter Coach wertvolle Unterstützung bieten. In der neuesten Ausgabe der MZ-Wirtschaftszeitung erklärt Markus Hofmann, Coach und Top-Speaker 2017, unter anderem auch, was einen guten Coach ausmacht:

„Ich denke, dass ein guter Coach emphatisch ist und sich auf seinen Schützling einstellen kann, dabei aber nicht die nötige Distanz verliert. Dazu gehört auch, dass er nicht nach Schema F agiert und seinen Stiefel durchzieht. Deshalb spielen auch beim Coach Selbstreflexion und Weiterbildung eine große Rolle.“

 

Konsumieren macht unkreativ

Tipps für mehr Kreativität und weniger Stress

  • Selber kochen statt Fertigprodukte kaufen
  • Reparieren statt neu anschaffen
  • Dinge wertschätzen statt entsorgen
  • In der Natur statt in der Einkaufsmall bewegen

Die immensen Möglichkeiten unserer Konsumgesellschaft rauben uns die Möglichkeit zu kreativer Beschäftigung. Mit dem Kauf neuer Dinge gelingt es uns schnell, uns in einen entspannten Zustand zu versetzen. Anschaffungen einfach und schnell gegen Neues auszutauschen hält uns davon ab, zu reparieren oder zu pflegen. Und es nimmt uns die Chance zu lernen. Warum konsumieren wir so gern, obwohl die Vernunft uns abrät? Vielleicht, weil wir nicht bekommen, was wir eigentlich brauchen? „Glückliche Menschen kaufen nicht“, sagt der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther in einem Interview mit der Zeitschrift Wirtschaftswoche. Beim Shopping würden wir tief verwurzelte Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung ersatzweise mit Dingen befriedigen. „Man kauft ein neues Paar Schuhe und sofort wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert“, sagt Hüther.

https://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/gluecklich-shoppen.html

Bleib neugierig

Herzlichen Glückwunsch an alle, die in diesen Wochen Ihr Abitur „in trockenen Tüchern“ haben. Wieviel des umfangreichen Lernstoffs dann tatsächlich fürs Leben war, wird sich zeigen. Die Schulzeit prägt unsere Einstellung zum Lernen. Und die Klauen der Leistungsgesellschaft tragen ihr Scherflein dazu bei, dass unser Gehirn folgende Verbindung herstellt: Lernen- Erfolg haben müssen- sich anstrengen- Versagen bringt Sanktionen.

Dabei haben wir es als Erwachsene besser als unsere Schüler. Wir können lernen, müssen aber nicht. Und wenn wir wollen, dann können wir uns aussuchen, was uns Spaß macht, brauchen uns nicht unter Leistungsdruck setzen, können anfangen und wieder aufhören, brauchen niemanden etwas beweisen und es ist egal, ob wir mit den neuen Fähigkeiten eine längere Beziehung eingehen, oder sie nach Kursende gleich wieder an den Nagel hängen.

Aber lernen sollten wir – lebenslang! Lernen bedeutet unsere Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen. Das bringt uns und unser System auf Trab. Es fordert uns, wir fühlen uns lebendig und spüren die Inspiration, die neuen Erfahrungen inne wohnt.

Warum tun wir es dann so selten? Warum trauen wir uns nicht, unsere Flügel auszubreiten und uns zu entfalten. Angst oder Bequemlichkeit? Oder eine Mischung aus beiden? Der Neurobiologe Gerald Hüther ist der festen Überzeugung, dass der Wunsch nach Wachstum eine wesentliche Eigenschaft des Menschen ist.

Also auf, auf! Was wollten Sie immer schon ausprobieren? Welche Erfahrungen reizen Sie? Melden Sie sich im Kletterwald an. Oder kaufen Sie sich ein Klavier. Lernen Sie segeln, oder buchen Sie einen Kurs zum Erstellen Ihrer eigenen Homepage. Egal was – es gibt für alles eine Möglichkeit und ein „erstes Mal“. 

Viel Vergnügen in einem erfahrungsreichen und lernintensiven Sommer. Verlassen Sie Ihre Komfortzone und breiten Sie Ihre Flügel aus.

 

Herausforderungen erfolgreich meistern

Sorgen sind wie Gespenster: Wer sich nicht vor ihnen fürchtet, dem können sie nichts anhaben.

Wenn uns etwas gut gelingt, unser Leben stabil verläuft und wir glücklich sind, verfügen wir über ein ausreichendes Maß an Lebensenergie. Kommt dieses Gleichgewicht ins Wanken und beeinflussen uns die mit Veränderungen oder Konflikten verbundenen Ängste und Unsicherheiten negativ, fühlen wir uns schnell schwach, müde, gereizt und wenig energievoll. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir durch fixe Glaubenssätze und Verhaltensmuster unsere eigenen Ängste und Blockaden füttern, was auf lange Sicht negative körperliche und seelische Auswirkungen nach sich zieht. Sorgenvolle Gedankenspiralen und die damit verbundenen Emotionen beeinträchtigen unser Leben nachhaltig und ziehen unter Umständen unerwünschte persönliche und berufliche Konsequenzen nach sich. Veränderungs- und Konfliktsituationen rauben uns wertvolle Lebenskraft!

Wenn wir uns schwierig anmutenden Anforderungen jedoch mit der richtigen Einstellung, einer Portion Mut, ausreichend Geduld und dem Wissen „wie Herausforderungen gelingen“ stellen, können wir den Energieverlust und seine Folgen verhindern. Mehr Freude, Gelassenheit und Selbstsicherheit sind die Folge. Statt im Alten zu verharren, macht es Spaß sich Veränderungen zu stellen und auf dem Klavier der persönlichen Ressourcen zu spielen. Das ist das Thema meiner Blogbeiträge in den kommenden Monaten. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Herausforderungen mit Leichtigkeit meisten und Ihr volles Potenzial optimal ausleben, schauen Sie regelmäßig vorbei.

Mein Tipp:

Wenn Sie jetzt zwischen Neugierde und Ablehnung hin und her gerissen sind und dies bewusst wahrnehmen, haben Sie eine erste Erfahrung in die richtige Richtung gemacht. Unser Gehirn verfügt über ein sogenanntes Episodengedächtnis, in dem wir frühere Erfahrungen abgespeichert haben. Diese werden in ähnlichen Situationen immer wieder abgerufen – wir verhalten uns konstant, so wie es einst im Gehirn als „richtig“ abgespeichert wurde. Wenn wir also zwischen zwei Bedürfnissen hin und her gerissen sind (Essen – Abnehmen, Ausschlafen – Pflichterfüllung, Persönlichkeitsentwicklung – Vogel-Strauss-Verhalten), dann hat das damit zu tun, dass sich unsere Persönlichkeit aus verschiedenen Bedürfnissen und den damit verbundenen Wünschen zusammensetzt. Schwanken wir zwischen zwei Erfahrungen, gewinnt die prägendere (und vertrautere) und die andere hat das Nachsehen – es sei denn, wir geben ihr die Chance an Einfluss zu gewinnen.

Bewegende Neuigkeiten aus Regensburg

Ab Juli auch in der Domstadt: NET-WALKING
Start am Mittwoch, 29. Juli, um 18.00 Uhr – Treffpunkt: Eingang Restaurant „UNTER DEN LINDEN“ in Regensburger Stadtpark.

Wir bewegen uns ca. eine Stunde an der frischen Luft im Stadtpark und tauschen uns in gemütlichem Schritt über Themen rund um das Leben aus.
Vielleicht gewinnen Sie durch diese Gespräche neue Sichtweisen auf die Dinge, die Sie zur Zeit bewegen. Vielleicht treffen Sie auch „nur“ auf nette Gesellschaft und genießen Ihren Feierabend!

Um ca. 19.00 Uhr werden wir dann wieder am Ausgangspunkt sein und setzen unsere Gespräche in entspannter Atmosphäre „UNTER DEN LINDEN“ fort. Wer es bis 18.00 Uhr zum Netwalking nicht schafft, kommt gerne einfach ab ca. 19.00 Uhr ins Restaurant.

Initiatoren: Die Mitglieder des Kompetenz-Netzwerks Regensburg

Marion Plank – Petra Homeier – Brigita Klemm – Simone Hofbauer – Marion Bermeiser

Details zu den Mitgliedern unter:

https://www.gesund-bleiben.eu

https://www.petra-homeier.de

https://www.brigita-klemm.de

https://www.simone-hofbauer.de