Besitzstand wahren oder Potenzial entfalten

Gute Nachrichten für alle, die glauben unser Gehirn werde mit zunehmenden Alter immer träger und leistungsschwächer. Neueste Forschungen belegen, dass die Nervenzellverknüpfungen in unserem „Oberstübchen“ zeitlebens formbar und umbaubar sind. Fluch und Segen sagen manche, da damit ein Argument entfällt, mit dem man sich Veränderungen versperren kann. In einem Umfeld, das Changemanagement und Agilität unabdingbar machen, können wir uns dem allgegenwärtigen Wandel bis ins hohe Alter anpassen. Raus aus der Komfortzone, rein in die Lernzone lautet die Devise. Oder besser gesagt Besitzstand über Bord werfen und das eigene Potenzial laufend weiterentwickeln. Sicherlich ist die Entfaltung der Persönlichkeit und der eigenen Fähigkeiten (manchmal) anstrengend, aber es ist immer lohnenswert. Unter Umständen braucht es die professionelle Unterstützung durch einen Coach. Aber es gibt keinen Grund, weder für Führungskräfte noch für Mitarbeiter, in einem einmal erreichten Status oder einem Zustand zu verharren. Vielmehr gilt es, sich der brachliegenden Ressourcen und Möglichkeiten bewusst zu werden, diese zu heben und gewinnbringend zu entfalten.

Im Link ein ausführliches Interview zum Thema mit dem Gehirnforscher Gerald Hüter

https://www.xing.com/news/articles/wer-die-freude-am-entdecken-und-gestalten-verliert-verliert-auch-seine-lust-am-leben-2081713

Mein starkes Ich

Wenn wir über unser Ich reflektieren, umkreisen wir dabei meist Begriffe, die mit der Silbe „Selbst„- beginnen. Die erste Frage, die wir uns stellen sollten, ist die Frage nach der „Selbst“-Wertschätzung. Wer, wenn nicht wir selbst, sollte uns wertschätzen für das, was wir leisten und sind? Bei der Suche nach Antworten auf die Frage „Warum bin ich wertvoll“, sollte daher nicht nur ein Trostpunkt auf dem Bildschirm oder Blatt erscheinen, sondern eine lange Liste. Wer sich das zufriedenstellend beantwortet hat und darüber schon ein Stück innerlich „gewachsen“ ist, kann sich seinem „Selbst“-Bewusstsein zuwenden: Bin ich mir meiner Stärken und Fähigkeiten bewusst? Ist mir klar, was ich schon alles erreicht habe und wie mir das gelungen ist? Bin ich auf mich stolz und erkenne ich meine Leistungen an? Die nächste Stufe zum starken Ich fordert uns auf, offene Überlegungen zur „Selbst“-Wirksamkeit anzustellen, die uns unseren Zielen und Entwicklungsfeldern näherbringen. Wovon will ich mich noch frei machen? Mit welchen Verhaltens- und Denkmustern behindere ich mich selbst? Wo hänge ich noch an Glaubenssätzen oder überholten Verhaltensweisen fest? Wer hierzu für sich Klarheit geschaffen hat, darf gleich in Richtung „Selbst“-Entfaltung starten. Welche Persönlichkeit will ich sein? Welche Werte vertrete ich? Welche Talente möchte ich weiter ausbauen? Welche Träume will ich verfolgen? Und bei all den vielen Fragen rund um uns selbst und den vielen Aufgaben, die sich aus unseren wertvollen „Selbst“-Erkenntnissen ergeben, dürfen wir die „Selbst“-Empathie nicht vergessen. Denn nur, wenn wir auf dem Weg zu unserem „starken Ich“ geduldig und nachsichtig mit uns selbst sind, werden wir diesen mit Freude beschreiten und uns auch von Rückschlägen oder Pausen nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Übernehmen Sie „Selbst“-Verantwortung für Ihr „Selbst“-Management, ggf. mit der Unterstützung eines Coaches, der Sie in dem Prozess zum starken Ich begleitet.

Berufliches Upgrade

Ich würde ja gern, aber …?

Arbeitnehmer, die sich eine berufliche Neuorientierung wünschen, scheitern häufig an sich selbst. Schon bevor sie den ersten Schritt in Richtung Veränderung wagen, ist ihnen persönlich klar: Das klappt sowieso nicht!

Auf die Frage nach dem „Warum?“ stehen auf der Liste dieser Selbstsaboteure folgende Totschlag-Argumente:

  • Vermutlich ist es woanders auch nicht besser
  • Wer weiß, was mich dort erwartet
  • Es gibt keinen Job, der mir wirklich Spaß macht
  • In meinem Alter habe ich keine Chance mehr
  • Die wollen doch nur junge Leute, zu geringerem Lohn
  • Falls ich die Probezeit nicht bestehe, stehe ich vor dem Nichts
  • Auf interessante Stellen bewerben sich viele die besser sind als ich
  • Wenn rauskommt, dass ich mich anderweitig bewerbe, bin ich hier erledigt

Wenn man aufgibt, ohne begonnen zu haben ist klar, dass es mit einem neuen Job nicht klappen kann. Selbstsaboteure müssen im ersten Step die persönliche Komfortzone verlassen. Wenn sie sich bewusst machen, dass ihre scheinbar gewichtigen Argumente nur dazu dienen, nichts Neues wagen zu müssen, wird der Weg frei, sich beruflich neu zu orientieren. Vor den Jobwechsel hat Gott (oder wer auch immer) die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit gestellt. Das berufliche Upgrade folgt dem erfolgreichen Persönlichkeits-Upgrade.

Vom Regen in die Traufe …. oder braucht Gesundheit einen Coach?

Die Lebenserwartung hat sich seit 1910 deutlich erhöht. Von 50 auf 83 Jahre bei Frauen und von 47 auf 78 Jahre bei Männern. Bedingt ist dies durch medizinische Errungenschaften aus dem 19. und 20. Jahrhundert zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Doch von der einen Last befreit, ist die moderne Gesellschaft zunehmend von neuen Krankheiten geplagt. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts steigt die Anzahl der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Skelett- und Muskelerkrankungen sowie psychischen und psychosomatischen Erkrankungen stetig an. So unterschiedlich diese Erkrankungen hinsichtlich Ursache, Erscheinungsbild und Verlauf auch sein mögen, so haben sie als Gemeinsamkeit den oftmals chronischen Charakter. Statistiken belegen, dass 50% der Menschen mindestens einmal im Leben an einer chronischen Erkrankung leiden. Was also kann man tun, um zu der Hälfte der Menschen zu gehören, die gesund durchs Leben gehen?
Ein Ansatzpunkt, um sich dauerhaft gesund zu erhalten ist, aktive Gesundheitsförderung zu betreiben. Gesundheitsförderung ist mehr als Krankheitsverhinderung. Sie unterstützt durch die Stärkung von Ressourcen und Kompetenzen für einen konstruktiven Umgang mit alltäglichen, beruflichen und privaten Belastungssituationen. Gesundheitsförderung setzt an unserem Verhalten an und unterstützt uns, Lebensbedingungen zu schaffen, die positives Denken und positive Gefühle sowie ein optimales Maß an Be- und Entlastung erlauben.

Warum beschäftigt sich ein Coach mit Stressmanagement? Stress korrespondiert häufig mit den Themen, mit denen Menschen zu mir ins Coaching kommen. Zielerreichung, Entscheidungsfindung, Konfliktbewältigung, Ressourcensteuerung – alle diesen Themen können Stress auslösen, da sie mit Veränderung zu tun haben. Das war für mich als Coach der Impuls, mich intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Ich war selbst erstaunt, wie vielschichtig dieses kleine Wörtchen Stress ist und wie massiv die damit verbundenen physischen und psychischen Auswirkungen auf unser Leben sind.

Mein Programm „gelassen und sicher im Stress“ unterstützt den Einzelnen dabei, sein Leben bewusster, harmonischer und ausgeglichener zu leben.