Mein starkes Ich

Wenn wir über unser Ich reflektieren, umkreisen wir dabei meist Begriffe, die mit der Silbe „Selbst„- beginnen. Die erste Frage, die wir uns stellen sollten, ist die Frage nach der „Selbst“-Wertschätzung. Wer, wenn nicht wir selbst, sollte uns wertschätzen für das, was wir leisten und sind? Bei der Suche nach Antworten auf die Frage „Warum bin ich wertvoll“, sollte daher nicht nur ein Trostpunkt auf dem Bildschirm oder Blatt erscheinen, sondern eine lange Liste. Wer sich das zufriedenstellend beantwortet hat und darüber schon ein Stück innerlich „gewachsen“ ist, kann sich seinem „Selbst“-Bewusstsein zuwenden: Bin ich mir meiner Stärken und Fähigkeiten bewusst? Ist mir klar, was ich schon alles erreicht habe und wie mir das gelungen ist? Bin ich auf mich stolz und erkenne ich meine Leistungen an? Die nächste Stufe zum starken Ich fordert uns auf, offene Überlegungen zur „Selbst“-Wirksamkeit anzustellen, die uns unseren Zielen und Entwicklungsfeldern näherbringen. Wovon will ich mich noch frei machen? Mit welchen Verhaltens- und Denkmustern behindere ich mich selbst? Wo hänge ich noch an Glaubenssätzen oder überholten Verhaltensweisen fest? Wer hierzu für sich Klarheit geschaffen hat, darf gleich in Richtung „Selbst“-Entfaltung starten. Welche Persönlichkeit will ich sein? Welche Werte vertrete ich? Welche Talente möchte ich weiter ausbauen? Welche Träume will ich verfolgen? Und bei all den vielen Fragen rund um uns selbst und den vielen Aufgaben, die sich aus unseren wertvollen „Selbst“-Erkenntnissen ergeben, dürfen wir die „Selbst“-Empathie nicht vergessen. Denn nur, wenn wir auf dem Weg zu unserem „starken Ich“ geduldig und nachsichtig mit uns selbst sind, werden wir diesen mit Freude beschreiten und uns auch von Rückschlägen oder Pausen nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Übernehmen Sie „Selbst“-Verantwortung für Ihr „Selbst“-Management, ggf. mit der Unterstützung eines Coaches, der Sie in dem Prozess zum starken Ich begleitet.

Leistungsorientierung – egal wie?

„Die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie ist eine der schlimmsten Entwicklungen unserer heutigen Zeit“

Und doch ist die Ökonomie einer der wichtigsten Bestandteile unserer heutigen Gesellschaft. Um ein „vollwertiges“ Mitglied zu werden, werden wir schon im Kindesalter auf Leistung ausgerichtet. Ziele erreichen und erfolgreich sein sind die Eisenbahnschienen, die wir auf unserer Fahrt durchs Leben befahren. Auf der Strecke bleiben ein Großteil unserer Kreativität und Vorstellungskraft. Je weniger wir diese Fähigkeiten nutzen und zum Einsatz bringen, desto mehr entfernen wir uns von uns selbst. Stress, Sinnverlust, Erschöpfung und negative gesundheitliche Konsequenzen sind die Folge.

Doch es ist schwer, die eingefahrenen Bahnen zu verlassen. Wir haben Angst, dass unser Zug entgleist und wir unser Ziel nicht erreichen. Die Frage ist, fahren wir in die Richtung eines durch gesellschaftliche Zwänge und Konditionierung gesteckten Ziels oder sind wir unterwegs zu unseren ganz persönlichen Zielen? Sollten Sie Zweifel haben, dass Ihr Zielbahnhof der richtige für Sie ist, wird es Zeit, die Weichen neu zu stellen.

Hilfreich hierbei sind – wenn Sie rechtzeitig einer ungesunden Entwicklung entgegensteuern wollen – Stressmanagement-Kurse oder ein Coaching. Ich berate Sie gerne und wir besprechen unverbindlich, welche Lösungen für Ihre ganz individuelle Situation passend sind. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Nachfolgend noch ein kurzer Trailer aus dem Film Alphabet zum Thema. Buch und Film sind lesen-/sehenswert.

Wer rettet wen?

Der Film lief im Kino. Am späten Nachmittag, in einem Kinosaal mit rund 50 Plätzen. Wir waren nur zu dritt…

Als 2008 die Bankenkrise über Europa hereinbrach, flossen Steuergelder in Milliardenhöhe in die Rettung der Banken. Was seither Jahr für Jahr immer stärker spürbar wurde, ist die damit einhergehende gesellschaftliche Krise: Die soziale Ungerechtigkeit ist so groß wie nie zuvor. Es wird immer deutlicher, dass die Rettungsschirme gar nicht nötig gewesen wären, hätten die Staaten der Krisenländer mit einer „Good Bank“ die Hauptfunktionen des Bankensystems übernommen. Und wäre die Bankenlobby politisch nicht so extrem einflussreich.

„Wer rettet wen“ ist ein bewegender Report über die Eurokrise, die damit verbundenen Schicksale, die Suche nach Lösungen und die Macht des Geldes. Aber auch ein Film darüber, wie sehr wir Menschen an die Macht des Geldes glauben und in welchem Ausmaß wir ihr scheinbar ausgeliefert sind. Wer rettet wen erzählt aber auch von Menschen, wie zum Beispiel in Island, die sich aktiv engagiert und grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erzielten. Er macht Mut, aus alten Mustern auszusteigen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

https://whos-saving-whom.org/index.php/de/

TIPP:
Zum einen empfehle ich, den Film anzuschauen. Zum anderen rege ich an, sich mit der Frage „Was kommt nach dem Geld“? zu beschäftigen.

Auch wenn der Euro bleibt und die Systeme sich stabilisieren ist es wahrscheinlich, dass der Motor „Geld“ in unserer westlichen Gesellschaft künftig über weniger PS verfügt. Was tun wir Menschen, wenn die Möglichkeiten zu Konsum, dem Erleben von immer neuen Events und Lust nach materiellem Streben sinkt? Was, wenn Baumärkte leerer werden, Restaurants schlechter besucht sind, Einkaufswelten verwaisen und Eventlocations häufiger leer stehen?

Womit beschäftigt sich dann der Mensch? Womit füllen wir unsere Zeit? Welche Werte kennzeichnen unser Zusammenleben? Rücken wir näher zusammen, wenn die Masken des äußeren Scheins nicht mehr von so großer Bedeutung sind? Wie bewältigen wir den Wandel, der nicht nur einer im Außen stattfinden kann.

Die Arbeit an unseren Überzeugungen, Glaubenssätzen und Rollenmustern ist hierzu von entscheidender Bedeutung. Je eher wir damit beginnen, desto leichter gelingt uns die persönliche Veränderung. Und nur über die sind wir in der Lage, den Wandel im Außen aktiv mitzugestalten

 

Die Angst vor sich selbst

Immer wieder stelle ich mir in Gesprächen die Frage, wovor Menschen am meisten Angst haben?
1. Vor dem Coach ?
2. Vor Veränderung?
3. Vor sich selbst?

Ja, so manch einer sieht mich verwundert an, wenn ich sage „Ich bin Coach“. „In welcher Sportart?“ schwebt als unausgesprochene Frage dann oftmals spürbar im Raum. Mein „Ich unterstütze Sie beim Finden individueller Antworten und Lösungen“ bewegt das Gegenüber dann auch schon mal zu „Mir wäre lieber, Sie würden mir gleich die richtigen Antworten liefern“. Aber genau das macht ein Coach nicht. Meine Aufgabe ist es, Menschen dabei zu unterstützen, sich ihrer persönlichen Stärken und ihrer eigenen Problem-Lösungskompetenz bewusst zu werden und diese konsequent einzusetzen.
Und Angst vor Veränderung? Kann es sein, dass wir Angst haben, obwohl der Wandel allgegenwärtig ist? Wirtschaft, Geldsystem, Umwelt, Ernährung, Arbeitsmarkt, Immobilienblase, globale Krisen, technischer Fortschritt …. schnelllebig, wenig verlässlich, in stetem Wandel begriffen. Glücklich, wer neben zig virtuellen Freunden, noch über ein intaktes Netzwerk intensiv gelebter realer Beziehungen verfügt. Das alles kann uns verunsichern, aber es gibt wohl kaum noch Menschen die ernsthaft glauben, dass ihr Leben über Jahre hinweg von Veränderungen verschont bleibt. Entscheidend ist es, zur rechten Zeit aktiv an der Entstehung von Neuem mitzuwirken und es in sein Leben einzuladen.
Also bleibt Drittens. Die Angst vor sich selbst, vor der eigenen Stärke. Davor, etwas zu entdecken das man in sich spürt, aber vor langer Zeit in die hinterste Ecke seines Selbst verbannt hat. Manchmal flackert es auf, zögerlich und leise. Doch ohne unser aktives Zutun vergeht dieser Impuls, wie so oft zuvor und wohl auch in Zukunft. Was es war und ist können wir nicht konkret benennen, die damit verbundenen Gefühle wollen wir gar nicht näher untersuchen. Gut, dass unser Alltag es uns so leicht macht, sich abzulenken. Es gelingt mühelos, den Fokus auf den nächsten Termin, das nächste Event, die nächste Irgendwas zu richten. Auch dann, wenn es offensichtlich ist, dass eine Entscheidung ansteht, dass wir unser Ziel aus den Augen verloren haben, dass wir uns unwohl fühlen, weil sich Situationen oder Beziehungen nicht mehr stimmig anfühlen.

Das, was in uns ist, macht uns Angst. Wir machen uns Angst. Unsere eigene Größe und Stärke macht uns Angst. Das, was wir – wenn auch aus gutem Grund – bisher nicht vollständig leben oder leben konnten. In der Anerkennung für uns selbst unser größtes Potenzial. 

Es gibt viele Möglichkeiten, die Sie zielgerichtet dabei unterstützen, Ihr ganzes Potenzial nachhaltig zu leben. Coaching ist eine davon.
Coaching hilft Ihnen, verborgene Talente ans Licht zu bringen, sie zu aktivieren und gezielt in Ihren Lebensalltag einzubetten. Darüber generieren Sie mehr von dem, was Ihnen wichtig ist: Mehr Selbstvertrauen, mehr Selbstbewusstsein, stärkere Zielorientierung, mehr Entscheidungssicherheit, mehr Ausgewogenheit, mehr Erfolg.

Probieren Sie es aus und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Gesprächstermin.