Frischer Wind statt Gedankenflaute

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen.“

Das ist eine Frage der Persönlichkeit und der Einstellung zu Krisen. Das Schaffen von Lösungsräumen hilft, um Herausforderungen als Chance begreifen zu können. Sobald Menschen erkennen, dass sie die Fähigkeit haben, ihre Realität nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, sind sie bereit, Windmühlen zu bauen und den Blick auf die Lösung statt auf die Probleme zu richten.

Im Coaching sind gezielte Fragen ein wichtiges Mittel, um dem Klienten gedankliche Kreativ-Räume zu erschließen. Fragen sind Schlüssel zu den unterschiedlichen Türen, hinter die ein Mensch unter Umständen noch nie einen Blick gewagt hat. Fragen bringen etwas in Schwung und ermöglichen Gedankenreisen und Abenteuer. Machmal werden sie als gefährlich und anstrengend empfunden, aber wie im Film gibt es – bei versiertem Einsatz – ein Happy End. Fragen sorgen für Struktur und Klarheit, bringen unter Umständen unangenehme Wahrheiten ans Licht, wecken Emotionen und schaffen eine Brücke zwischen dem Fragenden und dem Befragten. Fragen sind der Wind, der die Windmühle antreibt.

Fragen stellen ist ein wichtiges Instrument – auch, aber nicht nur im Coaching. Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich einen Katalog an guten und intensiven Fragen für die Gespräche mit ihren Mitarbeitern zurechtlegen. Denn auch im Business sind kreative Lösungsansätze unabdingbar.

Habe Lösung – Suche Problem

Das Angebot an Methoden rund um das agile Arbeiten steigt und steigt und es bleibt die Qual der Wahl. Methodenvielfalt nährt – wie die Vielfalt an Arznei- oder Nahrungsergänzungsmitteln etc. – Hoffnungen. In diesem Fall die Hoffnung, dass die zur Verfügung stehenden Tools die Mitarbeiter veränderungsbereiter machen und sie die sich wandelnden Anforderungen mit links bewältigen. Inzwischen gibt es Ratgeber, die Hilfesuchende, Personalverantwortliche und Manager unterstützen, den Methoden-Dschungel unbeschadet, das heißt ohne immensen Geld- und Zeitaufwand, aber mit nennenswerten Erfolgen zu durchqueren. Doch auch in jeder Matrix, die entsprechende Tools erklärt und clustert, bleibt eine Größe variabel – der Mensch. Da es nicht DEN EINEN Mitarbeiter-Typ gibt, lässt sich auch mit der besten Methode nicht vorhersagen, ob die menschliche Ressource bereit und in der Lage ist, den erforderlichen Veränderungsschritt zu wagen. Methodik ist in einem komplexen Umfeld und einer generationenübergreifenden Belegschaft nicht die allein seligmachende Lösung. Das „Problem“ ist vielschichtig, individuell und komplex. Neben der Anpassung der Unternehmenskultur, bedürfnisorientierter Führung, einem gemeinsamen Verständnis und transparenter Kommunikation darüber, was Veränderung für Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter bedeutet, finden jedoch auch neue und innovative Methoden ihren Platz.

Mein Stress ist ganz privat

Was ist instrumentelles Stressmanagement?
In den für uns relevanten Lebensbereichen über soviel Fachkompetenz zu verfügen, dass der Alltag nicht zum Stressfaktor wird!

Es sind oftmals simple Dinge, die uns helfen, mit Belastungen fertig zu werden. Jedoch ist es elementar, dass wir Entscheidungen treffen und danach Handeln. Stress fordert uns auf, etwas zu verändern. Ist das gelungen, klingt er von alleine ab. Somit gilt: Nicht den Stress bekämpfen, sondern die „Stress-Situation“ verändern.

Das Spektrum im instrumentellen Stressmanagement umfasst Methoden wie Selbstmanagement, Zeitmanagement, Wissensmanagement, Prioritäten setzen, u.v.m. Dazu gehört alles was uns dabei unterstützt, ständig wechselnde Anforderungen im Berufs-und Privatleben zu bewältigen. Das reicht von kommunikativen Fähigkeiten über ausreichendes Verständnis für technische Neuerungen bis hin zur erfolgreichen Bewältigung von Beziehungskrisen. Spricht man über Stressmanagement, denken viele zuerst an die Erweiterung von Kenntnissen im Job. Doch sehr oft liegen die Ursachen für Stress in den Veränderungen unseres Privatlebens:

Ein Baby stellt das gewohnte Leben der Eltern auf den Kopf. Trotz aller Liebe wird die Veränderung, die mit der Fürsorge für das Kind einhergeht, stressen. Sich Unterstützung und Rat von anderen Personen einzuholen, kann den Stress reduzieren. Oder Sie gründen einen eigenen Haushalt und stellen fest, dass Sie es versäumt haben, kochen zu lernen. Besuchen Sie einen Kochkurs, statt auf Gäste zu verzichten. Wenn Sie in eine Großstadt umgezogen sind, wo der Verkehr Sie stresst, wirken schon wenige Fahrstunden Wunder. Sie haben Streit mit den Nachbarn und wissen  nicht, wie sich die Situation wieder entspannen kann? Dann bitten Sie einen Mediator um Hilfe oder beschäftigen Sie sich mit gewaltfreier Kommunikation.