Wer rettet wen?

Der Film lief im Kino. Am späten Nachmittag, in einem Kinosaal mit rund 50 Plätzen. Wir waren nur zu dritt…

Als 2008 die Bankenkrise über Europa hereinbrach, flossen Steuergelder in Milliardenhöhe in die Rettung der Banken. Was seither Jahr für Jahr immer stärker spürbar wurde, ist die damit einhergehende gesellschaftliche Krise: Die soziale Ungerechtigkeit ist so groß wie nie zuvor. Es wird immer deutlicher, dass die Rettungsschirme gar nicht nötig gewesen wären, hätten die Staaten der Krisenländer mit einer „Good Bank“ die Hauptfunktionen des Bankensystems übernommen. Und wäre die Bankenlobby politisch nicht so extrem einflussreich.

„Wer rettet wen“ ist ein bewegender Report über die Eurokrise, die damit verbundenen Schicksale, die Suche nach Lösungen und die Macht des Geldes. Aber auch ein Film darüber, wie sehr wir Menschen an die Macht des Geldes glauben und in welchem Ausmaß wir ihr scheinbar ausgeliefert sind. Wer rettet wen erzählt aber auch von Menschen, wie zum Beispiel in Island, die sich aktiv engagiert und grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erzielten. Er macht Mut, aus alten Mustern auszusteigen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

https://whos-saving-whom.org/index.php/de/

TIPP:
Zum einen empfehle ich, den Film anzuschauen. Zum anderen rege ich an, sich mit der Frage „Was kommt nach dem Geld“? zu beschäftigen.

Auch wenn der Euro bleibt und die Systeme sich stabilisieren ist es wahrscheinlich, dass der Motor „Geld“ in unserer westlichen Gesellschaft künftig über weniger PS verfügt. Was tun wir Menschen, wenn die Möglichkeiten zu Konsum, dem Erleben von immer neuen Events und Lust nach materiellem Streben sinkt? Was, wenn Baumärkte leerer werden, Restaurants schlechter besucht sind, Einkaufswelten verwaisen und Eventlocations häufiger leer stehen?

Womit beschäftigt sich dann der Mensch? Womit füllen wir unsere Zeit? Welche Werte kennzeichnen unser Zusammenleben? Rücken wir näher zusammen, wenn die Masken des äußeren Scheins nicht mehr von so großer Bedeutung sind? Wie bewältigen wir den Wandel, der nicht nur einer im Außen stattfinden kann.

Die Arbeit an unseren Überzeugungen, Glaubenssätzen und Rollenmustern ist hierzu von entscheidender Bedeutung. Je eher wir damit beginnen, desto leichter gelingt uns die persönliche Veränderung. Und nur über die sind wir in der Lage, den Wandel im Außen aktiv mitzugestalten

 

Neues im Blick

Die großen Visionäre unserer Welt sind in der Lage, sich den Programmierungen durch ihre Außenwelt weitgehend zu entziehen. Statt breite Datenautobahnen im Gehirn zu entwicklen, sorgen sie dafür, dass möglichst viele kleine und verzweigte Wege entstehen. Damit sind sie frei, ihren Träumen und den der Anderen zu lauschen. Sie bemerken, was um sie herum geschieht. Sie sind fähig, auf Veränderungen frühzeitig und kreativ zu reagieren.

Damit Sie Ihren Träumen folgen können, braucht es somit ein gewisses Maß an Achtsamkeit (Blogthema im Februar) und die Bereitschaft, alte Verhaltensmuster zu verlassen (Blogs im März). Nur so gelingt es, Neues ins Leben einzuladen.

Wenn auch Sie Ihre Träume Wirklichkeit werden lassen wollen, dann ist der erste Schritt dazu, ruhig zu werden und in sich selbst zu lauschen. In einem zweiten Schritt braucht es ein gewisses Maß an Zeit und Selbstdisziplin, um die Autobahnen im Gehirn zu verlassen und sich von gewohnten und vertrauten Mustern zu verabschieden. Dazu ist es sinnvoll, sich fachkundige Unterstützung zu suchen. Dies kann ein persönliches Coaching oder ein Buch zum Thema sein. Buch ist billiger als Coaching? Hier beginnt bereits der erste Schritt zur neuem Verhalten – entscheiden Sie selbst, was Ihnen Ihr Traum wert ist.

Wenn Sie sich für ein Coaching entscheiden, nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu mir auf. Gerne mache ich Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot.
https://www.marion-bermeiser.de/anfrage/

Wenn Ihr Traum noch warten kann und Sie lieber ein gutes Buch zum Thema suchen, habe ich folgenden Tipp:
Maja Storch: „Machen Sie doch, was Sie wollen!; Wie ein Strudelwurm den Weg zu Zufriedenheit und Freiheit zeigt“

 

Achtsamkeit ist eine Haltung, kein Tool!

„Die grundlegende Aufgabe von Führungskräften besteht darin, in den Menschen, die sie führen, positive Gefühle zu wecken. Das geschieht, wenn Führungskräfte Resonanz erzeugen – ein Reservoir an positiven Gefühlen, das das Beste in den Menschen hervorbringt“
(Daniel Goleman)

 

Achtsamkeit ist ein essentieller Baustein, um positive Gefühle zu generieren. Über eine achtsame Haltung uns selbst UND den Menschen gegenüber, mit denen wir leben und/oder arbeiten, nehmen wir auf einer tieferen Ebene wahr. Diese Präsenz ermöglicht es, uns voll und ganz auf den Anderen einzulassen, ihm Aufmerksamkeit zu schenken, in seine Erfahrungswelt einzutauchen und ihm Raum zu geben. Mit ihm in Verbindung zu treten heißt, sowohl an seinen Sorgen als auch an seiner Freude Anteil zu nehmen. Wertschätzung entgegen zu bringen, andere Meinungen und Sichtweisen anzuerkennen und deren Ursprung zu ergründen, ermöglicht Begegnung auf Augenhöhe. Und wenn es an der Zeit ist, die eigene Position deutlich zu vertreten, Leistung einzufordern oder Konflikte einzugehen, kann dies geschehen, ohne eigene oder fremde Grenzen zu überschreiten. Achtsamkeit ermöglicht es, auch bei großen Herausforderungen ruhig und gelassen zu bleiben, da wir uns unseres Denkens, Handelns und Fühlens bewusst sind. Häufig wird das Entwickeln von Achtsamkeit als eine Möglichkeit zur Stressbewältigung empfohlen. Dem dient sie zweifelsohne, doch wird ihr dieser eingeschränkte Ansatz alleine nicht gerecht. Achtsamkeit ist kein Tool, es ist eine Haltung, von der wir alle profitieren können.

 

Die gute Nachricht: Wir tragen sie schon in uns. Lassen Sie Ihre Achtsamkeit erblühen. Meine Tipps helfen dabei:

Tipps:

Es gibt viele Möglichkeiten, achtsames Sein zu erfahren. Machen Sie Bekanntschaft mit Ihrer Achtsamkeit. Am besten bei scheinbar einfachen Gelegenheiten. Starten Sie damit, das TUN einzustellen und zu beobachten, was um Sie herum geschieht. Was es zu entdecken gibt, mit allen Sinnen. Wenn Sie eine größere Herausforderung wünschen, dann beobachten Sie Situationen, die immer wieder gleich ablaufen. Situationen, bei denen Sie z. B. innerlich die Augen rollen. Stoppen Sie den Automatismus dieser Momente, halten Sie inne mit dem Tun oder Reden und beobachten Sie zunächst sich selbst. Welche Mechanismen greifen immer wieder? Was geht in Ihnen vor? Was geschieht um Sie herum? Welche Emotionen werden wach? Welche Körperregionen sind beteiligt? Wenn Sie sich über Ihre Mechanismen im Klaren sind, widmen Sie die gleiche Aufmerksamkeit Ihrem Umfeld. Achtsamkeit ist eine Geisteshaltung. Mehr dazu lesen:

https://www.marion-bermeiser.de/das-richtige-zur-rechten-zeit/

 

Weiterführende Informationen:

Buchtipp: JAN CHOZEN BAYS, Achtsam durch den Tag, 53 federleichte Übungen zur Schulung der Achtsamkeit

oder

Übungen zur Achtsamkeit:

https://www.fachausbildung-stressbewaeltigung-achtsamkeit.de/achtsamkeitsuebungen-im-alltag/

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Das Angebot gilt im Zeitraum 15. Januar bis 15. Februar 2015 nach vorheriger Terminabsprache.
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Nun liegt sie hinter uns, die besinnliche Weihnachtszeit. Im Jahresendspurt war für Sie wenig von dieser Qualität spürbar? Sie waren auf der Hatz nach Geschenken, der Suche nach der richtigen Gästezusammenstellung für die Feiertage und dem richtigen Menü, pflegten zwischen dem Abarbeiten von Einkaufszetteln Kontakte auf Weihnachtsmärkten und teilten Ihre Zeit minutiös ein und auf?

Das „Zu-sich-selbst-kommen“ musste warten. Sie verlegten es kurzerhand auf die Zeit nach der „staaden Zeit“ und jetzt läuft das neue Jahr gemächlich an.
Geschäfte und Lokale sind wieder leerer, neue Projekte gerade im Entstehen, Sie haben das Gefühl es drängt nichts, denn es liegt ja wieder ein ganzes Jahr mit unendlich vielen Möglichkeiten vor Ihnen.

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Unsere Welt braucht Visionäre!

Laut Deepak Chopra, einem indischen Arzt und Autor, haben wir circa 60.000 Gedanken täglich. Das Beunruhigende daran ist, dass 95 Prozent unserer Gedanken von heute identisch sind mit denen, die wir gestern hatten. (mehr …)