„Sei die Veränderung, die du dir wünscht.“

Dieses Sprichwort steht als Leitlinie für Führungskräfte des 21. Jahrhunderts. In „Die letzte Stunde der Wahrheit – Kritik der vernunftvergessenen Komplexität“ bescheinigt Armin Nassehi dem eindimensionalen Denken ein baldiges Ende. In einer immer komplexer werdenden Welt hat das Ursache-Wirkung-Denken ausgedient, denn nur mit vernetztem Denken lassen sich die Komplexität von Gesellschaft und Organisationen verstehen und adäquate Lösungen finden. Wandel wird zentraler Bestandteil der Führungsarbeit und Selbsterneuerung ein Dauerzustand, denn es obliegt den Führungskräften, ein Klima der Veränderung zu schaffen und Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen. Organisationen und die darin wirkenden Menschen brauchen in erster Linie den Mut zur Selbstreflexion und zu Fehlern, die Bereitschaft zu Verständigung und Vernetzung sowie eine Kultur des Zweifelns und Experimentierens. Dass Führungskräfte hier eine wichtige – wenn auch völlig neue Rolle spielen – ist offensichtlich.

Hans-Joachim Gergs hat in seinem Buch „Der Prozess der kontinuierlichen Selbsterneuerung“ Spielregeln definiert, die Führungskräfte in diesem Prozess unterstützen. Einige davon zitiere ich nachfolgend:

  1. Befreie dich von Routinen
  2. Verändere in kleinen Schritten
  3. Rede über deine Lernprozesse
  4. Überschreite gedankliche und physische Grenzen
  5. Kommuniziere konstant ….

Viel Erfolg beim inneren Change – der Grundlage jeglicher Veränderung im Außen.